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Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl, MBA (Foto: Linschinger / Land OÖ)

Wirtschaftsstandort Oberösterreich plant Gründeroffensive für 2016

18. Dezember 2015 | 08:54 Autor: Land Oberösterreich Startseite, Oberösterreich

Linz (A) „Die Chancen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten liegen in der Innovationsführerschaft. Im kommenden Jahr wird das Wirtschaftsressort gemeinsam mit dem Forschungsressort eine Gründerwelle starten, um insbesondere auch Forschungsergebnisse wirtschaftlich zu verwerten. Wir wollen in Oberösterreich nicht nur den Input in Form der Forschungsquote erhöhen, sondern auch den Output in Form von technologie- und forschungsbasierenden Unternehmensgründungen, wie zB mit Startups im Softwarepark Hagenberg, für die kürzlich ein eigenes Programm präsentiert worden ist“, betonte Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl im Rahmen der Budget-Debatte des Oö. Landtages zum Budgetkapitel Wirtschaft.

Im Bereich Arbeitsmarktpolitik wies Landesrat Strugl Behauptungen zurück, es werde hier gekürzt: Vielmehr steige das Arbeitsmarktbudget im Wirtschaftsressort auf 29,7 Mio. Euro im kommenden Jahr.

Zum Thema Industrie 4.0 stellte Landesrat Strugl fest, es gehe hier um eine Entwicklung, bei der man nicht gefragt werde, ob man sie wolle oder nicht, sondern wie man damit umgehe. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass Industrie 4.0 wie jeder technische Fortschritt die Arbeitswelt verändern, aber auch zusätzliche Arbeitsplätze bringen werde: „Neue Geschäftsmodelle werden hier auch neue Jobs entstehen lassen. Es wird natürlich neue Anforderungen für die Arbeitnehmer geben, auf die man sich vorbereiten muss“, unterstrich Landesrat Strugl.

Zum vieldiskutierten Thema TTIP verwies Landesrat Strugl darauf, dass die USA der einzige Wirtschaftsraum sei, der ein echtes Wachstum aufweise und zugleich seien die USA auch der zweitgrößte Exportmarkt Oberösterreichs: „Der Abbau von Handelshemmnissen, die von den USA zum Schutz ihrer Wirtschaft aufgebaut wurden, durch transatlantische Handelsabkommen ist daher gerade auch im Interesse von oö. Unternehmen, die derzeit vor großen Herausforderungen stehen, wenn sie auf dem US-Markt Fuß fassen wollen“, so Strugl. Es sei aber klar, dass es in den Verhandlungen noch Abrisskanten gebe, die man sich genau anschauen und bei denen man klar sagen müsse, was man wolle und was nicht.

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