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Start-up-Schmiede "startup300" mit 4,3 Millionen Euro Umsatz

30. April 2021 | 13:08 Autor: Yield Public Relations Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Das operative Ergebnis der startup300-Gruppe weist ein Minus von rund 57.000 Euro aus, was eine signifikante Verbesserung zum Jahr 2019 bedeutet. Durch den Wegfall des Umsatzes des Pioneers Flagship Events sank wie erwartet der Umsatz der startup300-Gruppe auf rund 4,3 Millionen Euro. Der Fair Value-Wert der Startup-Beteiligungen, die im Pioneers Ventures II gebündelt sind, entwickelte sich erfreulich und konnte Ende 2020 mit rund vier Millionen Euro bewertet werden.

Mit dem Verkauf der Anteile an die Online-Plattform refurbed wurde 2020 der bereits vierte Exit seit der Gründung erzielt; positiv auch die Situation der Fondsbeteiligung am Wiener Risikokapitalfonds 3VC (ehemals capital300), dessen Portfolio sich überdurchschnittlich gut entwickelt.

Aktuell erwartet man zum Ende des Fonds einen Erlös von bis zu acht Millionen Euro. Allerdings hat das Corona-Jahr auch Spuren hinterlassen, die sich durch die Wertberichtigungen bei zwei Startup-Beteiligungen in der Höhe von rund 644.000 Euro niederschlugen.

Positive Entwicklung bei operativer Situation
Die operative Situation der Tochtergesellschaften der startup300 AG entwickelte sich überwiegend positiv. Die Crowdinvesting-Plattform CONDA mit Tochterunternehmen hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um zehn Prozent gesteigert, das Ergebnis deutlich um rund 800.000 Euro verbessert und somit erstmals als Gruppe einen Gewinn in Höhe von rund 300.000 Euro erzielt.

Ein Corona bedingt schwieriges Jahr hat Pioneers mit den Consulting-Services hinter sich; in diesem Bereich kam es 2021 zu Umsatzrückgängen in branchenüblichem Umfang. Die factory300 in der Tabakfabrik Linz schaffte es es trotz Lockdown und Corona mit nur einem kleinen Minus durch das Krisenjahr.

"Das beste aus der Situation gemacht"
"Das Corona-Jahr 2020 hat unser operatives Business zum Teil natürlich betroffen, und leider kamen auch zwei wesentliche Beteiligungen unter Druck und mussten wertberichtigt werden. Das macht mich nicht glücklich, aber mit unserem wirklich großartigen Team haben wir das beste aus der Situation gemacht. Insgesamt hat Corona bei vielen Beteiligungen eher für einen deutlichen Schub gesorgt, was mich für die weitere Entwicklung unseres Portfolios sehr positiv stimmt“, sagt Michael Eisler, CEO der startup300 AG.

"Sehr erfreulich ist natürlich auch, dass wir unserem Ziel, im operativen Betrieb profitabel zu werden, nun sehr nahe sind – trotz des schwierigen Jahres."

Neue Beteiligungen mit großem Potential, Portfolio mit guter Entwicklung
Neue Beteiligungen wie Kontrol (eine Art Fahrschule für autonome Vehikel), Boomerank (Marketing Automation für E-Commerce), Nodeventure (sichere Verwahrlösung für Krypto-Assets) und Cleen Energy AG (der Kurs des börsennotierten Unternehmens, dass stark von der Energiewende profitiert, hat sich seit dem Investment bereits vervierfacht) entwickeln sich im Portfolio der startup300 AG sehr stark.

"Aber auch unsere 'reiferen' Startups wie fretello, schrott24, hejfish, mangomint, venuzle, mooci, journi, offisy und eyeson haben in der Krise mit ihren digitalen Geschäftsmodellen stark profitiert. myEsel und Scubajet wachsen nachhaltig beim Absatz ihrer innovativen Produkte und steigerten die Umsätze deutlich. Mit dem US-basierten Start-Up Community.com hat die PVII die Chance auf ein Unicorn im Portfolio. Mit blockpit und TMIA (nodeventure) sind im Portfolio Anbieter im Bereich Kryptowährungen vertreten, was uns noch viel Freude machen wird", sagt Michael Eisler.

    startup300 AG

    Peter-Behrens-Platz 10, 4020 Linz
    Österreich

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