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(Foto: voestalpine)

LR Anschober: Nächste Fördertranche für die aktuell größte Altlastensanierung, die Kokerei der voestalpine, sichergestellt

17. Juni 2015 | 10:07 Autor: Land Oberösterreich Österreich, Wien, Oberösterreich

Linz/Wien (A) Sehr erfreulich verlief die gestrige Sitzung der Bundes-Altlastensanierungskommission in Wien für Oberösterreich: Der sechste Teil der Sanierung der Voest-Kokerei, des derzeit größten Sanierungsfalles in Österreich wird mit 11,65 Mio. Euro gefördert.

Die massiven Untergrundbelastungen am Standort der Kokerei sind ein Relikt aus den Kriegsjahren, in denen die Anlagen durch Bombenangriffe schwer beschädigt wurden.

Das nunmehrige Projekt umfasst die Räumung einer Sanierungsteilfläche mit dem Ziel der Sicherung der Altlast Kokerei Linz. Konkret werden belastete Untergrundbereiche ausgehoben, die hoch belasteten Materialien abgetrennt und die Flächen wieder verfüllt. Das Gesamtprojekt hingegen umfasst die Maßnahmen Filterwand, Bodenluftabsaugung, Schadstoffphasenabschöpfung (z.B. Teeröl) und Räumung hoch kontaminierter Untergrundbereiche mit Gesamtkosten von rd. 153 Mio. Euro und wird in mehreren Schritten von 2011 bis ca. 2020 umgesetzt. Die Förderung dieses Projektes wurde auch bei der Europäischen Kommission einzelnotifiziert und von dieser mit Entscheidung vom 12.10.2010 genehmigt.

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Mit dieser Fördertranche ist wieder ein wichtiger Schritt zum Schutz der Umwelt möglich.“

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