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Ernst Spitzbart ist neuer Vorsitzender der Strategiegruppe "Energie und Klima". (Foto: WKOÖ/Enzlmüller)

Ernst Spitzbart ist neuer Vorsitzender der Strategiegruppe „Energie und Klima“ der WKOÖ

15. Mai 2020 | 10:12 Autor: WKOÖ Oberösterreich

Linz (A) Ernst Spitzbart (57), Geschäftsführer der UPM-Kymmene Austria GmbH (Steyrermühl), wurde zum neuen Vorsitzenden der Strategiegruppe „Energie und Klima“ der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich bestellt. Er folgt in dieser Funktion Erich Frommwald nach, der nunmehr als Spartenobmann der Industrie an der Spitze der industriellen Interessenvertretung der WKOÖ steht.

Spitzbart bringt durch seine internationale Erfahrung aus einem global agierenden Unternehmen der Bioökonomie eine umfangreiche Expertise mit. Diese wird der Standortgeschäftsführer der UPM-Kymmene Austria GmbH mit den unterschiedlichen Unternehmensschwerpunkten wie Papiererzeugung, Sägeindustrie, Rohstoffkreisläufe für Holz und Altpapier bis hin zu den vielfältigen Logistikketten und zum Betrieb einer Biomasse-Anlage künftig auch für die oö. Industrie unter Beweis stellen.

Aufgrund der aktuellen Herausforderungen der Energie- und Klimapolitik und wegen der Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven oö. Industrie zählt das Thema zu den wichtigsten Kernbereichen des Strategieprogramms der Sparte Industrie. Zur Festlegung der interessenspolitischen Ziele auf diesem vielfältigen Gebiet arbeitet die Strategiegruppe „Energie und Klima“ mit Top-Managern von führenden energieintensiven Industrieunternehmungen zusammen. „Mir ist es ein großes Anliegen, dass in einem gemeinsamen Europa faire Wettbewerbsbedingungen für energieintensive Unternehmen geschaffen werden. Die derzeitigen speziell in Mitteleuropa geltenden Regelungen können – nicht nur in Krisenzeiten – zu wirtschaftlichen Bedrohungen führen“, so Spitzbart.

Die Sparte Industrie arbeitet zudem intensiv mit den Verantwortlichen auf nationaler und europäischer Ebene zusammen, um Ziele und Maßnahmen zu definieren, die sowohl der Wirtschaft als auch der Umwelt und dem Klima zugutekommen. Gerade für Oberösterreich als Industriebundesland Nummer eins im heimischen Ranking ist die künftige Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik sowohl in Österreich als auch in Europa von entscheidender Bedeutung. Dazu gibt es ein Ziel- und Maßnahmendreieck für die „Energie- und Klimastrategie 2030“ der Sparte Industrie mit folgenden drei prioritären Handlungsfeldern: Versorgungssicherheit, Energiepreise und Klimaziele. Unter dem neuen Vorsitzenden werden diese interessenspolitischen Schwerpunkte künftig weiter stark forciert.

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