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Landesrat Mag. Dr. Michael Strugl MBA (Foto: Land Oberösterreich)

Ältere Arbeitnehmer/innen stehen bereits im Focus des „Paktes für Arbeit und Qualifizierung“ in Oberösterreich

15. Juni 2015 | 15:57 Autor: Land Oberösterreich Österreich, Oberösterreich

Linz (A) “Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre in Oberösterreich im Mai wieder deutlich gestiegen ist, so liegen wir im Bundesländer-Vergleich mit der mit Abstand niedrigsten Altersarbeitslosenquote von 5,8 % auf Platz 1“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Dessen ungeachtet würden aber beim diesjährigen „Pakt für Arbeit und Qualifizierung“ ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Focus stehen. Alleine für Maßnahmen für diese Altersgruppe werden heuer mehr als 44 Millionen Euro aufgewendet. Auch bei den Impulsprojekten im Rahmen der OÖ. Wachstumsstrategie gebe es mit „Aqua Experience“ ein eigenes Programm für Ältere, unterstreicht Landesrat Strugl.

Das Potenzial der Generation 50+ bildet aufgrund ihrer Erfahrung und des erworbenen Wissens ein wichtiges Potenzial für die oberösterreichische Wirtschaft. „Die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und die Erhöhung der Erwerbstätigkeit älterer Menschen sind daher zentrale arbeitsmarktpolitische Hebel für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich“, so Landesrat Strugl. Zur Umsetzung der Ziele seien deshalb sechs zentrale Handlungsfelder definiert, die insgesamt zur Verbesserung der Beschäftigungs- und Qualifizierungschancen von Älteren beitragen sollen:

  • Beschäftigungssicherung (Eingliederungsbeihilfen und Transitarbeitsplätze)
  • Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit (Trainingsangebote)
  • Berufsbegleitendes Lernen (Qualifizierungsförderung für Beschäftigte)
  • Motivierung (Informationen und Bewusstseinsbildung)
  • Altersgerechtes Arbeitsumfeld (Arbeitsbewältigungscoaching)
  • Gestaltung des Übergangs in Pension (Wissensmanagement)

In der jüngst vorgestellten OÖ. Wachstumsstrategie des Wirtschaftsressorts gebe es mit „AQUA experience“ auch ein eigenes Projekt für ältere Personen, für die es schwierig sei, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Im Rahmen dieser „Arbeitsplatznahen Qualifizierung“ werden arbeitsmarktbezogene Aus- und Weiterbildungen für Ältere angeboten, um diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs, insbesondere durch erfahrene Personen, die eine höhere Qualifizierung erhalten, geleistet“, erläutert Landesrat Strugl. Derartige Qualifizierungsmaßnahmen seien ebenso wie Anreize für Unternehmen, ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschäftigen, sinnvoller als beispielsweise Betriebe durch Quotenregelungen und Strafzahlungen noch weiter zu belasten, zeigt sich der Wirtschafts-Landesrat überzeugt.

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