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Von der kleinen Möbeltischlerei zur Nummer 2 der Welt (Foto: XXXLutz KG)

XXXLutz feiert 75-jähriges Jubiläum

31. Jänner 2020 | 10:31 Autor: pts | pressetext Startseite, Oberösterreich

Wels (A) Im Jahr 1945 wurde XXXLutz (damals noch nur LUTZ genannt) im oberösterreichischen Haag am Hausruck von Gertrude Seifert gegründet. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb wurde nach und nach ein Möbelhändler, der mit Eintritt der Söhne Richard und Andreas Seifert in den 1970er Jahren zu expandieren begann.

1945: Zum Start erfolgreich mit bemalten Bauernmöbeln
In den darauffolgenden Jahren wurde die Produktion erweitert. Die Fima Lutz produzierte neben kunstgewerblichen Gegenständen auch bemalte Bauernmöbel. Diese Möbel wurden von Tischlereien aus der Region hergestellt und von angestellten Künstlern nach alten Vorlagen bemalt.

1970 bis 1990: Beginn der Expansion mit dem Eintritt der beiden jüngsten Söhne
Im Jahr 1970 kam der vorletzte Sohn der Familie, Dr. Richard Seifert, als Ferialpraktikant in die Firma seiner Mutter. Ein Jahr später entschloss sich Richard mit seinem jüngeren Bruder, Mag. Dr. Andreas Seifert, die Firma gemeinsam zu übernehmen. Richard Seifert hatte begonnen Werbung über Prospekte, Plakate und Inserate zu streuen, das Verkaufspersonal aufzustocken und einen noch aggressiveren Preiskurs als seine Mutter zu fahren.

Außerdem wurde 1975 die erste Filiale in Marchtrenk, weitere Filialen 1976 in Wels und 1978 in Attnang-Puchheim eröffnet. Die Firma kam also beachtlich in Schwung und erzielte 1978 bereits einen Umsatz von 114 Mio. Schilling (8,26 Mio. Euro), immerhin den achteinhalbfachen Umsatz gegenüber 1970.

Im Jahr 1980 wagte sich die Firma an einen ersten großen Neubau. Das Möbelhaus in St. Florian an der Autobahn bei Linz war das erste Möbelhaus von Lutz, das mit den großen Konkurrenten mithalten konnte und mit seiner Flächenausdehnung und seinen Sortimenten dem Trend der Zeit entsprach. 1980 erzielte die Firma mit 180 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 200 Mio. Schilling (14 Mio. Euro). Es folgten weiter Filialen in Wien, Graz, Innsbruck ...

1978 wurde die Zentrale vom Stammhaus Haag am Hausruck nach Wels verlegt, wo bis heute mehr als 1.000 Mitarbeiter die Geschicke der XXXLutz Gruppe leiten.

1989: Die Entstehung des Möbeldiskonters Möbelix
Im Jahr 1989 wagte sich Lutz nochmals auf neues Terrain, nämlich auf das des Möbeldiskonts. In St. Florian bei Linz wurde der erste Möbelix-SB-Möbelmarkt aufgemacht und aufgrund seines Erfolgs in den Folgejahren österreichweit ausgedehnt. Möbelix befand sich entweder im gleichen Gebäude mit Lutz oder auch an getrennten Standorten. Trotz günstiger Preise und Selbstabholung setzte Möbelix - anders als andere Diskonter und auch Ikea - auf Beratungsverkauf. Die freundliche Kundenbedienung, trotz günstiger Preise, wurde zum Erfolgskonzept. Heute ist Möbelix der mit Abstand größte Möbeldiskonter in Österreich.

1990 bis 2000: Der Weg zum Marktführer in Österreich durch rigorose Preisführerschaft
Lutz expandierte aufgrund seiner absoluten Preisführerschaft mit unglaublicher Geschwindigkeit, belegte neben den Landeshauptstädten alle großen Bezirkshauptstädte in Österreich und verbreitete die neue Schiene Möbelix in Österreich und Deutschland. 1990 hatte Lutz noch 13 Möbelhäuser und 3 Möbelix-SB-Märkte in Österreich. Im Jahr 2000 sollten es dann 36 Lutz-Möbelhäuser und 26 Möbelix-SB-Märkte sein. Der Gruppenumsatz stieg in den 10 Jahren von 1990 bis 2000 von 126 Mio. auf 1,088 Mrd. Euro.

Dieses rasante Wachstum, das letztendlich mit der Marktführerschaft im österreichischen Möbelmarkt belohnt wurde, spielte sich auf mehreren Ebenen ab: Durch Neubauten von Lutz-Möbelhäusern in den noch fehlenden Bezirkshauptstädten Österreichs, durch eine rasante Expansion bei den Möbelix-Märkten und durch österreichweite Firmenkäufe. 1999 wurde LUTZ im Rahmen des Neubaus des größten Möbelhauses Österreichs in Brunn am Gebirge zu XXXLUTZ umbenannt. Damit trägt man seit diesem Zeitpunkt den XXXL Anspruch im Namen. Alles was bei XXXLutz gemacht wird soll größer und besser sein als es der Konsument am Möbelmarkt gewohnt ist. XXXL Service - XXXL Auswahl -XXXL Beratung usw.

Der deutsche Markt im Focus der Lutz-Gruppe
Parallel dazu lief der Eintritt in den deutschen Möbelmarkt: Am 1. Jänner 1990 wurde die Firma Möma in Braunschweig übernommen. Es folgte eine Vielzahl von Firmenzukäufen und Neubauten die die Lutz Gruppe schließlich auch in Deutschland zu einem der drei größten Möbelhändler machten. Die Strategie war goldrichtig. Deutschland ist Möbelweltmeister mit dem höchsten pro Kopf Ausgaben im Bereich Möbel und Einrichten, dazu kam das der Möbelhandel lange Zeit nur sehr regional besetzt war und die Konkurrenten wenig Interesse an flächendeckendem Wachstum zeigten.

2000 bis 2010: Vom österreichischen Marktführer zum europaweiten Player
Das neue Jahrtausend begann mit einem Paukenschlag für die deutsche Möbelbranche. Am 1. Jänner 2000 übernahm die XXXLutz-Gruppe die beiden riesigen Möbelhäuser von Neubert in Würzburg und Hirschaid, beide mit Rekordverkaufsflächen von fast 60.000 m^2. Durch Neubert wurde XXXLutz außerdem Mitglied des Begros-Einkaufsverbandes, dem größten Einkaufsverband der Branche weltweit. In der Folge kam es zu vielen weiteren Firmenübernahmen in Deutschland: Möbel Engelhardt in Haßfurt 2002, Siegle in Stuttgart 2003, Karstadt in München 2004, Bierstorfer in Heilbronn 2005 und zu Neubauten in Friedrichshafen 2002 und Nürnberg 2004.

2005 wurde das Bundesland Baden-Württemberg mit einem Schlag durch den Kauf der Mann-Mobilia-Möbelhausgruppe erobert. Die sechs riesigen Möbelhäuser wurden noch im selben Jahr durch die Neueröffnung eines weiteren Hauses in Eschborn bei Frankfurt ergänzt. XXXLutz wurde so bei den verkaufswilligen Unternehmern in der Branche zur ersten Adresse und es war fast schon selbstverständlich, dass die Firma Hiendl, mit sechs großen Möbelhäusern in Bayern, 2007 an XXXLutz verkauft wurde, nachdem der Firmeninhaber im Jahr zuvor einen tödlichen Verkehrsunfall erlitten hatte. Parallel dazu wurde weiterhin im österreichischen Stammmarkt investiert und das Filialnetz ausgebaut.

2002: Mömax - Das Trendmöbelhaus wird gegründet
Was neben XXXLutz und Möbelix noch fehlte, war ein modischer Möbeldiskonter, analog zum weltweit erfolgreichen Ikea. Im Jahr 2002 entstand der erste Prototyp des Wohnmodemarktes "Mömax" in Dornbirn. Weitere Märkte folgten in kurzen Abständen. Ende 2008 waren bereits 23 Mömax-Märkte in Österreich und Deutschland am Netz.

2007: Die Expansion in die osteuropäischen Länder
Der gute Erfolg des SB-Marktes in Budweis, der als Zugabe mit der Braunsberger-Möbelhausgruppe erworben worden war, führte dazu, dass ab Anfang 2007 konkrete Aktivitäten auch in diesen Ländern gesetzt wurden. Im Januar 2007 wurden vier Filialen vom ehemaligen Europa-Möbel in Tschechien und der Slowakei übernommen und im Jahr 2008 auf Möbelix umfirmiert. 2008 kamen zwei SB-Märkte in Ungarn dazu. Ab diesem Zeitpunkt kam die Expansion in den CEE-Ländern richtig ins Laufen.

2010 bis 2020: Expansion in gesamt 13 europäische Länder und Start von 15 Onlineshops
Der Start des Jahrzehnts war geprägt von den Landeseintritten mit XXXLutz in Tschechien und Schweden. Hinzu kam die Übernahme von Lesnina in Slowenien und Kroatien, damit war man in diesen beiden Ländern vom Start weg flächendeckend vertreten. Es folgten die Markteintritte mit Mömax 2012 in Slowenien und 2013 in Ungarn. Nachdem bereits mit Möbelix (2005) und Mömax (2009) im Onlinebusiness Fuß gefasst wurde, kam 2014 der erste XXXLutz Onlineshop hinzu. 2015 erfolgten die Zukäufe von Zürbrüggen, Sonneborn und die Beteiligung bei Möbel Mahler in Deutschland. Ebenso gelang der Markteintritt in Bulgarien (AIKO). Der Markteinritt in der Schweiz gelang 2017 mit der Eröffnung von XXXLutz in Rothrist. 2018 wurde Poco in den GIGA Einkaufsverband integriert. In Kroatien und Rumänien wurden jeweils die ersten Mömax Trendmöbelhäuser geöffnet.

Das Jahr 2019 war das Rekordjahr in der Firmengeschichte: Übernommen wurde 22 Kika Einrichtungshäuser in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Hinzu kam eine 50 % Beteiligung an Möbel Roller. Der Gruppenumsatz stieg von 4,4 Mrd. Euro auf 5,1 Mrd.

2020: Mit vollem Elan ins 75-jährige Jubiläumsjahr
"Wir starten mit vollem Elan in das XXXLutz Jubiläumsjahr und werden vor allem auch 2020 die Preise am Markt vorgeben und gemeinsam mit ganz Österreich unser 75 jähriges Bestehen feiern", so Mag. Thomas Saliger Unternehmenssprecher der XXXLutz Gruppe." Zudem stehen die Markteintritte für Mömax in Polen und der Schweiz bevor. Die osteuropäischen KIKA Einrichtungshäuser werden im Laufe des Jahres auf XXXLutz umgebrandet", so Thomas Saliger weiter. Weiters ist die Eröffnung von 14 neuen Einrichtungshäusern geplant, sowie der Ausbau unserer Flagship-Stores in Lauterach und Eugendorf bei Salzburg.

XXXLutz ist in den 75 Jahren seines Bestehens stetig gewachsen und ist heute mit 320 Möbelhäusern in 12 Ländern der zweitgrößte Möbelhändler der Welt.
Die XXXLutz Unternehmensgruppe betreibt über 320 Einrichtungshäuser in zwölf europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Schweiz, Schweden und Serbien) und beschäftigt nun mehr als 25.700 Mitarbeiter. Mit einem Jahresumsatz von 5,1 Milliarden Euro ist die XXXLutz Gruppe der zweitgrößte Möbelhändler der Welt. Zudem werden bereits 15 Onlineshops in den Vertriebsschienen XXXLutz, Möbelix und Mömax betrieben. Bereits fix ist der Markteintritt von Mömax in Polen. Ab Februar ist die XXXLutz Gruppe damit in dreizehn europäischen Ländern vertreten. Mömax selbst ist derzeit in Österreich, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien vertreten.

Übernahme von 20 Möbel Pfister Standorten sowie der 3 Einrichtungshäusern Hubacher, Egger und Svoboda vertraglich final fixiert und abgeschlossen.
Der grundsätzlichen Einigung im Oktober 2019 folgte nun die finale Klärung der Details und es wurde nunmehr alle Verträge unterzeichnet.

    XXXLutz KG

    Römerstraße 39, 4600 Wels
    Österreich
    +43 50 111100-0

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