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70 neue Shops, 20.000 zusätzliche Quadratmeter Verkaufsfläche und 3.000 Sitzplätze im größten Kino Österreichs, so lauten die Zahlen zum Umbau der PlusCity. (© ViennaPress/Andreas TISCHLER)

PlusCity Pasching ist ein Shopping-Tempel der Superlative

04. Oktober 2016 | 08:25 Autor: senft & partner Österreich, Oberösterreich

Linz (A) Seit Anfang September ist das Einkaufszentrum PlusCity im oberösterreichischen Pasching neu eröffnet. 140 Millionen Euro wurden in das Traditionskaufhaus investiert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 70 neue Shops, 20.000 zusätzliche Quadratmeter Verkaufsfläche und die weltweit größte Glaskuppel in einem Einkaufszentrum. Ausgeklügeltes Beschattungssystem inklusive.

Gewand kaufen, das geht doch heute einfach per Mausklick von zu Hause aus. Abendessen? Nächste Website, nächste Bestellung. Und der sonntägliche Blockbuster wird bequem auf dem Smart-TV gestreamt. Harte Zeiten für lokale Geschäfte, könnte man meinen. Doch wer sagt, das Internet nimmt dem Einzelhandel die Kunden weg, der hat die Rechnung ohne Ernst Kirchmayr gemacht. Kirchmayr ist Direktor der so genannten PlusCity, dem zweitgrößten Einkaufscenter Österreichs. Und er hat ein gutes Händchen, wenn er in seinem Shopping-Tempel an den verschiedenen Stellschrauben dreht. Man dürfe, so sagt er, den Kunden nicht nur Waren anbieten. Vielmehr müsse Shopping zum Allround-Erlebnis werden. Inklusive genussvoller Gastronomie, vielfältigem Entertainment wie Bowling oder Kino und – nicht zu vergessen – einer gehörigen Portion spannender Architektur. Die PlusCity in Pasching setzt deshalb schon seit jeher auf einen Mix aus verspieltem Chic – wie dem venezianisch angehauchten Marcusplatz – und modernen Elementen, etwa großzügigen Glasflächen an der Fassade.

Im letzten Vierteljahrhundert wurde daher aus dem einst konventionellen Kaufhaus ein auch in architektonischer Hinsicht überregional bekannter Shopping-Tempel. Bei der jetzigen Neugestaltung der PlusCity stand wieder Architekt Dieter Matschiner beratend zur Seite und zeichnete für die schwungvolle Innenarchitektur – praktisch ohne Ecken und Kanten – verantwortlich. Ein besonderer Eyecatcher und ebenfalls neu ist der dreigeschoßige Palmenplatz, auf dessen Dach die weltweit größte Glaskuppel eines Einkaufszentrums thront. Die dafür benötigte Beschattung musste ebenfalls mitgeplant werden.

Wohlfühlfaktor Einkaufszentrum
Denn neben all den architektonischen Superlativen darf beim perfekten Shopping-Erlebnis der Marke PlusCity natürlich eines nicht fehlen: das Thema Behaglichkeit. Ob bei Sonne, Regen, Schnee oder Wind, am Palmenplatz zum Beispiel sollen sich die Kauflustigen das ganze Jahr über wie im Shopping-Paradies fühlen, perfektes Raumklima inklusive. Dieser Bauaufgabe hat sich bei der PlusCity die oberösterreichische VALETTA Sonnenschutztechnik GmbH angenommen. VALETTA Geschäftsführer Andreas Klotzner weiß aus jahrelanger Erfahrung: „Bei der Planung zeitgenössischer Einkaufszentren spielt Glas als Gestaltungselement eine besonders große Rolle. Sei es an der Fassade oder wie bei der PlusCity in Pasching an der Decke in Form einer Kuppel.“ Weil VALETTA bereits bei der unweit der PlusCity gelegenen Lentia City Urfahr, dem Murpark in Graz oder dem max.center in Wels beteiligt war, war der Linzer Sonnenschutz-Spezialist der optimale Partner für Bauherr Kirchmayr: „Mit 84 Metern Weite und 25 Metern Höhe ist die Glaskuppel über dem Palmenplatz eine ganz besondere planerische Herausforderung gewesen. Das Sonnenschutz-Konzept von VALETTA hat uns bereits bei der LentiaCity überzeugt. Das wollten wir auch für die neuen Gebäudeteile hier in Pasching.“

Raumklima im Fokus
„Bei Gebäuden mit hohem Glasanteil treffen zwei wesentliche Aspekte aufeinander“, sagt Valetta Geschäftsführer Andreas Klotzner: „Einerseits soll sommers wie winters ein perfektes Raumklima herrschen, andererseits soll der Energieaufwand aus Kosten- und Umweltgründen relativ niedrig gehalten werden.“ Eine Herausforderung, wie geschaffen für das Valetta Einwellensystem, das in der PlusCity beim Kino, am Palmenplatz und im hauseigenen Spieleparadies Atlantis Kinderland zum Einsatz kam. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Ist der Lichteinfall gering, so werden die Anlagen weggefahren; erhöht sich der Wärmeeintrag, werden sie wieder aktiviert. Insgesamt wurden in Pasching 105 Einwellen-Anlagen von Valetta montiert – darunter 15 der so genannten Trapezanlagen. „Sowohl die Einwellensysteme als auch die Trapezanlagen zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus und sind besonders lösungsorientiert“, erklärt Klotzner, der weiter ausführt: „Die in der PlusCity montierten Systeme wurden von uns individuell exakt nach den Wünschen und Anforderungen von Bauherr und Planer gefertigt und montiert.“ Der Clou dabei: Die konstruktiven Details der Systeme sind klar und einfach gestaltet, das Design auf das Wesentliche reduziert. Ein bedeutender Faktor in einem Umfeld wie der PlusCity Pasching. Schließlich sollen die Kunden ihr Augenmerk vielmehr auf die mannigfaltigen Waren und die verspielte Architektur legen.

Kundenmagnet PlusCity
Pro Jahr werden künftig um die 13 Millionen Kunden in der PlusCity erwartet. Eine Mammutaufgabe, nicht nur für das hauseigene Facility Management, sondern auch für die Sonnenschutzsysteme aus dem Hause Valetta. Die besonders hochwertigen Markisentücher aus Soltis 92-Stoff sind deshalb äußerst schmutzabweisend. Außerdem zeichnet sich der Stoff durch eine extrem lange Lebensdauer aus. Summa summarum wurden in Pasching Einwellensysteme mit einer Gesamtfläche von 4.600 Quadratmetern Stoff montiert, darunter 22 große Beschattungen mit einer Fläche von je 65 Quadratmetern und einem Ausfall von satten 12 Metern. Andreas Klotzner: „Diese Flächen haben schon eine besondere Größe, die enorme Kräfte entwickeln.“ Um diese abzufangen, mussten die Verarbeiter eine ganz spezielle Unterkonstruktion montieren. Die Montagearbeiten wurden wegen des laufenden Betriebs fast ausschließlich nachts durchgeführt. Den Bauherren jedenfalls freut’s: „Während andere Einkaufszentren für ein Bauvorhaben dieser Größenordnung mit starken Beeinträchtigungen rechnen müssen, ist es in der PlusCity gelungen, den laufenden Betrieb ohne Einschränkung aufrechtzuerhalten“, resümiert Ernst Kirchmayr stolz. Tatsächlich konnte die PlusCity während des gesamten Umbaus sogar ein Umsatzplus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.
PlusCity 1, Onlineshopping 0.



  • Über dem Palmenplatz thront die weltweit größte Glaskuppel in einem Einkaufszentrum. (© ViennaPress/Andreas TISCHLER)
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  • Geniales Prinzip: Ist der Lichteinfall gering, so werden die Einwellen-Anlagen weggefahren; erhöht sich der Wärmeeintrag, werden sie wieder aktiviert. (© ViennaPress/Andreas TISCHLER)
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  • Ein gelungener Mix aus verspielter, geschwungener Architektur und einem hohen Anteil an Glaselementen zeichnet die PlusCity Pasching aus. (© ViennaPress/Andreas TISCHLER)
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  • (© ViennaPress/Andreas TISCHLER)
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VALETTA Sonnenschutztechnik GmbH

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PlusCity Betriebsges.m.b.H. & CO.KG

Pluskaufstr. 7, 4066 Pasching, Österreich
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