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Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer (Bild: Spitz)

Millioneninvestition bei Spitz in Verpackungsoptimierung

26. September 2018 | 10:11 Autor: Himmelhoch Startseite, Oberösterreich

Attnang-Puchheim (A) Um Ressourcen zu schonen, Verpackungsgewicht und in weiterer Folge CO2-Emissionen zu reduzieren, nimmt der heimische Lebensmittelhersteller Spitz regelmäßig Verpackungsoptimierungen vor. In den Bereichen PET-Flaschenherstellung und Backwaren ist dies dem Unternehmen mehrere Millionen Euro wert: Investiert wurde dabei in neue Spritzgussmaschinen, Shorty-Verschlüsse sowie Monolayerfolie.

Der nachhaltige und sorgsame Umgang mit der Umwelt ist beim heimischen Traditionsunternehmen Spitz nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Um Verpackungsmaterial zu reduzieren und Verpackungsprozesse zu optimieren, nimmt das oberösterreichische Unternehmen derzeit mehrere Millionen Euro in die Hand. Dazu erklärt Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer: „Täglich verlassen 1,2 Millionen Produkte unseren Standort in Attnang-Puchheim. Damit die Ware geschützt und dennoch ressourcenschonend im Handel, der Gastronomie und schlussendlich beim Kunden eintrifft, nehmen wir regelmäßig Verpackungsoptimierungen vor.“

Deutliche Einsparungen
Im Bereich der PET-Flaschenherstellung hat Spitz 2,2 Millionen Euro in neue Spritzgussmaschinen für Preforms investiert. „Die Preforms benötigt man zur Herstellung der PET-Flaschen. Sie sind sozusagen das Ausgangsmaterial, das dann zur Flasche geblasen wird. Mit den neuen Preforms erzielen wir eine Einsparung von rund 175 Tonnen PET pro Jahr“, erläutert Mayer. Darüber hinaus setzt der Lebensmittelhersteller bei seinen PET-Flaschen nun bei sämtlichen Produkten auf den so genannten Shorty-Verschluss, nachdem dieser 2016 schrittweise eingeführt wurde. „Dieser ist flacher, leichter und sorgt dafür, dass wir eine Reduktion von weiteren 30 Tonnen Polypropylen pro Jahr erzielen können“, ergänzt Mayer.

Ressourcenschonung und Reduktion der CO2-Emissionen
Doch damit nicht genug: auch im Bereich der Backwaren ist eine deutliche Optimierung im Gange. Hier soll von Verbundfolie auf Monolayerfolie umgestellt werden. Dazu schließt Mayer ab: „Hier erwarten wir uns eine Reduktion des Verpackungsgewichts um beträchtliche 31 Prozent. Indem wir dieses in mehreren Unternehmensbereichen deutlich reduzieren, schonen wir nicht nur die Ressourcen, sondern erzielen auch für eine Reduktion von CO2-Emissionen durch den Transport.“

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