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Markus Friesacher neuer Eigentümer des Traditionsunternehmens Gmundner Keramik

Markus Friesacher neuer Eigentümer des Traditionsunternehmens Gmundner Keramik

01. August 2018 | 13:14 Autor: Brilliant Startseite, Oberösterreich

Gmunden (A) Das oberösterreichische Traditionsunternehmen Gmundner Keramik wechselt seinen Besitzer. Die seit 1997 in Privatbesitz der Familie von Moy befindliche Manufaktur geht per August 2018 an den Salzburger Unternehmer Markus Friesacher über und wird damit in dessen, in Anif bei Salzburg ansässigen, MF Gruppe eingegliedert. Das Unternehmen bleibt damit fest in österreichischer Hand. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
 
Die Gmundner Keramik hat ab 1. August 2018 einen neuen Besitzer. Maximilian Graf von Moy übergibt das Unternehmen mit sofortigem Zeitpunkt in die Hände des Salzburger Unternehmers Markus Friesacher. Dieser wird die seit über 500 Jahren bestehende Manufaktur mit ihren 130 Mitarbeitern, die dazugehörige Erlebniswelt sowie die beiden Brandstores in Salzburg und Wien mit sofortigem Zeitpunkt übernehmen. „Ich freue mich sehr, die Gmundner Keramik in die Hände eines Unternehmers wie Markus Friesacher übergeben zu dürfen. Wir hatten auch Angebote ausländischer Investoren, mit Markus Friesacher gemeinsam aber eine österreichische Lösung gesucht und gefunden. Das war uns beiden wichtig,“ so Maximilian Graf von Moy. „Die Gmundner Keramik blickt dank der guten Führung von Geschäftsführer Martin Eras auf äußerst erfolgreiche Jahre zurück und präsentiert sich heute als profitabler Betrieb,“ so Markus Friesacher. „Es ist mir ein großes Anliegen, eine so traditionsreiche österreichische Marke nun weiter in die Zukunft zu führen und damit auch dem Standort weiteres Wachstum zu ermöglichen.“

Über Gmundner Keramik – Zahlen & Fakten
Gegründet 1492 beschäftigt die Gmundner Keramik 2018 insgesamt 130 Mitarbeiter. 40 davon sind KeramikmalerInnen. Mit einer Produktkapazität von 5.000 Stück am Tag ist es die größte Keramikmanufaktur Europas. Jeder zweite österreichische Haushalt besitzt Gmundner Keramik, was das Unternehmen zum klaren Marktführer am Heimmarkt mit einem Bekanntheitsgrad von 87 Prozent macht. Weltweit gibt es 3.271 Händler. Wichtigste Exportmärkte sind derzeit Deutschland, Schweiz und die USA mit einem Exportanteil von insgesamt 25 Prozent. Jedes Teil ist reine Handarbeit und stammt zu 100 Prozent aus Gmunden. Folglich ist jedes Teil sogleich ein Unikat.

Über Gmundner Keramik – Geschichte
1492 wurde die Gmundner Keramikmanufaktur für Kunst- und Gebrauchskeramik gegründet. Seither wird dort Keramik hergestellt. Im 17. Jahrhundert galt Gmunden als Hochburg der altösterreichischen Fein- und Zierkeramik. Die Naturschönheiten rund um den Traunsee inspirierten die Keramikkünstler zu besonderen Formen und Farben. Schon damals entstand das noch heute so beliebte grüngeflammte Dekor. Mit der "Künstlerischen Werkstätte Franz und Emilie Schleiß" fand 1909 seinen Anfang, was bis heute das besondere Flair des Unternehmens ausmacht: die Liebe zur Kunst. Peche, Jungnickel, Klieber oder Sitte machten Gmunden in den Sommermonaten zwischen 1913 und 1923 zur Künstlerkolonie. Franz von Zülow und Paul Hartmann unterrichteten in der 1917 gegründeten "Lehrwerkstätte für Keramik". Michael Powolny, Herta Bucher oder Mathäus Fellinger arbeiteten eng mit der Familie Schleiß zusammen.
 
Über Markus Friesacher
KR Markus Friesacher (geb. 6.1.1975) stammt aus einer Gastronomie- und Unternehmerfamilie aus Anif bei Salzburg. Seit Anfang 2016 ist Friesacher als Senior Vice President der OMV AG in Wien tätig. Im Juni 2018 wurde er in den Aufsichtsrat der Hypo Salzburg berufen. Im Juli 2018 wurde er zum Honorarkonsul von Bosnien und Herzegowina für das Land Salzburg bestellt.

    Gmundner Keramik Manufaktur GmbH

    Keramikstraße 24, 4810 Gmunden
    Österreich
    +43 7612 786-0

    Details


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