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Global Hydro investiert in neue 3D-Fertigungsanlage

07. Oktober 2021 | 12:41 Autor: Prizovsky Startseite, Oberösterreich

Niederranna (A) Die rasant fortschreitende Digitalisierung sorgt für laufende Veränderungen im Wettbewerb. Um auf den heftig umkämpften Märkten weiterhin erfolgreich bestehen zu können, muss kontinuierlich in neue Technologien investiert werden. So auch bei Global Hydro in Niederanna. Beim Mühlviertler Spezialisten für Wasserkrafttechnologie werden derzeit erste Projekte mit einer neuen 3D-Fertigungsanlage abgewickelt. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Verantwortlichen durchaus positiv.

Mit der Investition in die neue Fertigungsanlage beschreitet man bei Global Hydro einen neuen Weg in der Produktion von Wasserkraftanlagen. Die neue Fertigungsstrategie der Mühlviertler Spezialisten sieht nun vor, diese hochbeanspruchten Teile aus mehreren unterschiedlichen Komponenten zusammenzubauen. „Dies bringt für uns und die Kunden mehrere Vorteile. Wir sind in der Produktion wesentlich flexibler und können stark beanspruchte Teilkomponenten aus widerstandsfähigeren Materialien anfertigen. Dies erhöht die Lebensdauer und bringt für unsere Kunden in der Wartung relevante Kostenvorteile“, erklärt Geschäftsführer Richard Frizberg.

Um die dafür nötigen Voraussetzungen in der Produktion zu schaffen, wurde eine erste 3D-Fertigungsanlage angeschafft, die vor kurzem in Betrieb genommen wurde. „Wir sehen diese ersten Schritte durchaus auch als Testlauf, da wir hier echtes Neuland betreten. Die ersten Erfahrungswerte stimmen uns aber sehr positiv. Jetzt gilt es, das nötige Fertigungs-Know-How und Partnerschaften aufzubauen, um in diesem zukunftsträchtigen Segment die Vorreiterrolle einzunehmen“, so der Geschäftsführer.

Die neu geschaffenen Möglichkeiten zur Herstellung und Kombination von komplexen geometrischen Formen sollen auch für die Weiterentwicklung des Designs genutzt werden. Frizberg: „Dieses Argument gewinnt im harten Wettbewerb zunehmend an Bedeutung.“ Neben der Nutzung für konkrete Kundenaufträge, wie etwa zuletzt bei Refurbishment-Projekten im DACH-Raum, bietet die additive Fertigung auch viele Möglichkeiten für Modellversuche. Diese sind für Global Hydro gerade für die Beauftragung bei größeren Wasserkraftprojekten von entscheidender Bedeutung. Global Hydro erwirtschaftete mit rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2020 / 2021 einen Umsatz von rund 57 Millionen Euro. Die Exportquote liegt bei 95 Prozent.

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  • Richard Frizberg, Geschäftsführer Global Hydro
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Global Hydro Energy GmbH

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Österreich
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