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Guy Talbourdet, CEO der Delachaux-Gruppe, und Michael Thiel, CEO Frauscher Sensor Technology Group, freuen sich darauf, der globalen Eisenbahnindustrie gemeinsam innovative Lösungen anzubieten.

Frauscher Sensortechnik wird Teil der Delachaux-Gruppe

01. März 2019 | 11:55 Autor: Frauscher Startseite, Oberösterreich

St. Marienkirchen/Colombes (A/FR) Ende Februar wurde der Eintritt der Frauscher Sensor Technology Group GmbH in die französische Delachaux-Gruppe abgeschlossen. Delachaux ist nun Mehrheitseigentümer, die verbliebenen Anteile werden weiterhin vom Frauscher Management Team gehalten.

1902 gegründet, wird Delachaux heute in der vierten Generation als Familienunternehmen geführt. Die Gruppe beschäftigt inzwischen mehr als 3 000 Mitarbeiter an 90 Standorten. Die global agierenden Unternehmen der Gruppe sind führend in ihrem jeweiligen Segment. Frauscher fügt sich als Technologieführer in den Bereichen Raddetektion, Achszählung und Tracking-Lösungen sehr gut in den historischen Rahmen und die Vision von Delachaux ein. Das Portfolio der Delachaux-Unternehmen zeichnet sich durch Lösungen aus, die für die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz der Anlagen und Infrastruktur ihrer Kunden unerlässlich sind. Die bewährten und global geschätzten Produkte, Serviceleistungen und Systeme von Frauscher ergänzen dieses Angebot optimal.

Langfristige Zusammenarbeit
Michael Thiel bleibt CEO der Frauscher Sensor Technology Group. Zudem wird er zukünftig als neues Mitglied des Delachaux Group Executive Committee fungieren. Thiel ist überzeugt, dass Frauscher mit der familiengeführten Delachaux-Gruppe einen wertvollen, langfristigen Partner gefunden hat: „Die strategischen Ziele von Delachaux decken sich optimal mit den unseren. Die Zusammenarbeit geht weit über die Steigerung des Unternehmenswertes hinaus. Viel mehr sind darin unsere globalen Wachstumsvorhaben, Entwicklungsprojekte und Forschungsaktivitäten langfristig gesichert. So können wir weiter wie geplant neue Märkte erschließen und neue Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche entwickeln“, fasst er zusammen – und stellt klar: „Frauscher wird dabei als Unternehmen und Marke erhalten bleiben. Unter dem Dach von Delachaux wird sich weder für unsere Kunden, noch für unsere Mitarbeiter etwas ändern.“

Wertschöpfung für die Bahnindustrie
Die Frauscher Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von mehr als 70 Millionen Euro. Weltweit wuchs die Belegschaft des Unternehmens auf 430 Mitarbeiter. Mehr als die Hälfte davon ist am Standort in Österreich beschäftigt. Durch intensive Forschung und Entwicklung konnten 2018 verschiedene Innovationen umgesetzt werden: Züge werden mittels Glasfasern und Laserpulsen in Echtzeit verfolgt, Sensoren intelligenter und Algorithmen zur Datenverarbeitung entwickelt.
„Unsere Pläne sind wie immer sehr ambitioniert“, fasst Thiel zusammen: „Die Auftragslage aus Märkten wie Australien, Europa, Indien, Südostasien oder den USA erlaubt positive Prognosen für ein weiteres, sehr starkes Jahr. Parallel fokussieren wir noch stärker auf die Entwicklung neuer Produkte und Systeme, mit denen wir das Potenzial der Digitalisierung voll ausschöpfen können. Unser globales Team und speziell die Belegschaft in Österreich wächst beständig. Wir gewinnen hier immer mehr Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen und Ländern. Auf dieser Basis werden wir auch in den kommenden Jahren unseren Beitrag dazu leisten, dass die Bahn zu einem der attraktivsten Verkehrsanbieter der Zukunft wird.“

    Frauscher Sensortechnik GmbH

    Gewerbestraße 1, 4774 St. Marienkirchen
    Österreich
    +43 7711 2920-0

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