< Zurück zur Übersicht

Die mit adaptiven Antrieben ausgestatteten eMotionSpheres von Festo demonstrieren, wie sich mehrere Flugobjekte koordiniert im Luftraum bewegen können.

Festo beim Ars Electronica Festival 2015: Schwebende Objekte als Ausblick auf die 4. industrielle Revolution

25. August 2015 | 11:26 Autor: konzept pr Startseite, Oberösterreich, Wien

Wien/Linz (A) Der Automatisierungsspezialist Festo lässt als Partner der Ars Electronica 2015 seine eMotionSpheres in Linz schweben. Die acht Kugeln, die sich selbstgesteuert im Raum bewegen, stehen für eine adaptive und hoch effiziente Antriebstechnik der Zukunft. Auch in chaotischen Situationen kommt es dank intelligenter Vernetzung zu keinen Zusammenstößen. Die Leit- und Monitoring-Systeme dahinter könnten schon bald in der Fabrik der Zukunft zum Einsatz kommen.

Wenn von 3. bis 7. September die Ars Electronica 2015 in Linz ihre Tore öffnet, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ein- und Ausblicke in Richtung Zukunft. Unter anderem durch die eMotionSpheres von Festo. Sie demonstrieren, wie sich mehrere Flugobjekte koordiniert in einem abgesteckten Luftraum bewegen können. Ob individuell oder im Kollektiv – selbst in chaotischen Situationen gibt es kein Zusammenstoßen, da die Kugeln einander ausweichen.

Adaptive Antriebe
Jede der acht Kugeln ist mit Helium gefüllt und wird von acht kleinen Propellern angetrieben, die an ihrer Außenhülle angebracht sind. Die Antriebe sind adaptiv und sorgen für den gleichen effizienten Schub in Vorwärts- wie in Rückwärtsrichtung, was bei selbstlenkenden Flugobjekten ein echtes Novum darstellt. Zehn im Raum installierte Kameras erfassen die Kugeln über deren aktive Infrarotmarker und leiten die Positionsdaten an einen zentralen Leitrechner weiter. Die daraus berechneten Aktionen werden an die Kugeln übermittelt und dezentral von ihnen umgesetzt. Durch die intelligente Vernetzung entsteht ein Leit- und Monitoring-System, wie es in der vernetzen Fabrik der Zukunft eingesetzt werden könnte.

Der Mensch ist wichtig
Festo beschäftigt sich bereits seit Längerem mit den Anforderungen von Industrie 4.0 und setzt sich dabei auch intensiv mit der künftigen Mensch-Maschine-Interaktion auseinander. Dipl.-Ing. Rainer Ostermann der Country Manager von Festo Österreich bringt es auf den Punkt: „Neue Technologien alleine sind zu wenig – sie sind nur ein Baustein von Industrie 4.0. Der Mensch ist wichtig! Er wird die Fertigungsabläufe der adaptiven Produktion in jeder Phase begleiten – von der Planung und Konstruktion, dem Bau der Anlagen, über den Betrieb bis zur Wartung und Instandhaltung. Das verlangt nach qualifizierten, vernetzt denkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Neue Aufgaben warten, neue Kompetenzen sind gefragt. Dafür gilt es sich schon heute fit zu machen.“

Blick in die Zukunft
„POST CITY – Lebensräume für das 21. Jahrhundert“ lautet der Titel der Ars Electronica 2015. Das Festival fragt danach, wie unsere künftigen Städte wohl beschaffen sein werden, wenn viele Roboter in den Fabriken arbeiten, alles intelligent miteinander vernetzt  ist, die Autos autonom fahren und die Post per Drohne zugestellt wird? Und was es für die künftigen Megacities – vor allem jene an den Küsten – bedeutet, wenn der Klimawandel endgültig seine Wirkung entfaltet? Das Rethinking des städtischen Lebensraumes hat bereits begonnen und überall auf der Welt entstehen spannende Ideen für neue Architekturen und gesellschaftliche Organisationsformen, die den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte gewachsen sind. In der für Ars Electronica typischen Verbindung von Kunst, Technologie und Gesellschaft werden sich vom 3. bis 7. September 2015 ExpertInnen aus aller Welt in Linz zu einem außergewöhnlichen Thinktank zusammenfinden. Das Festival legt dabei den Fokus auf vier Themenkreise, um aus lokaler wie globaler Perspektive zu untersuchen, wie die aktuellen und prognostizierten Entwicklungen das Aussehen und die Funktionen unserer Städte verändern werden: Future Mobility – die Stadt als Verkehrsknoten, Future Work – die Stadt als Arbeitsplatz und Marktplatz, Future Citizens – die Stadt als Gemeinschaft, Future Resilience – die Stadt als Bollwerk.

  • Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country Manager Festo Österreich: „Neue Technologien alleine sind zu wenig – sie sind nur ein Baustein von Industrie 4.0. Der Mensch ist wichtig!“ (Fotos: Festo)
    uploads/pics/Ostermann.jpg

Festo Gesellschaft m.b.H.

Linzer Straße 227, 1140 Wien
Österreich
+43 1 91075-0
[email protected]festo.com
www.festo.com

Details

Ars Electronica Linz GmbH

Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz
Österreich
+43 (0) 732 72 72-0
[email protected]aec.at

Details


< Zurück zur Übersicht