< Zurück zur Übersicht

Vorstandsmitglied Robert Machtlinger, CEO FACC AG

FACC AG im 1. Quartal 2016/17 im Steigflug - plus von fast 21%

13. Juli 2016 | 09:31 Autor: FACC Österreich, Oberösterreich

Ried (A) Die Luftfahrtindustrie boomt! Damit steigen auch die Anforderungen unserer Kunden und Stakeholder. FACC nützt die Chancen des Marktes: Wir haben im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 unsere Produktionsumsätze um 23,3 % auf 154,2 Millionen Euro deutlich gesteigert. Im Wesentlichen haben die Programme Boeing 787 und 737, Airbus A321, Airbus A350 XWB zu diesem Wachstum beigetragen. 

Der Konzernumsatz inkl. der Umsätze aus Entwicklungsleistungen beträgt 164,9 Millionen Euro. Das ist ein Plus von fast 21 %!

Die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die Stabilisierung unserer zahlreichen Neuprojekte und die konsequente Nutzung von Automatisierungs-potentialen führten zu einer deutlichen Ergebnissteigerung: Das EBIT der FACC AG beträgt im 1. Quartal 2,6 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdoppelt!

Die geplanten Ratensteigerungen und der dadurch entstehende solide Auftragseingang sichern nicht nur die Auslastung der FACC Standorte für die nächsten Jahre ab, sondern werden auch neue Arbeitsplätze an unseren Produktionsstandorten in Oberösterreich schaffen. Unsere Recruiting Offensive geht daher weiter: So planen wir allein für heuer rund 250 Neueinstellungen, z. B. in den Bereichen Einkauf, Vertrieb, Technik und Produktion.

Das erste Quartal 2016/17 war nicht nur von operativen Verbesserungen, sondern auch von personellen Veränderungen geprägt. In Folge des „Fake President Incident“ hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 24. Mai 2016 den bisherigen CEO der FACC AG, Walter Stephan, mit sofortiger Wirkung abberufen. Vorstandsmitglied Robert Machtlinger wurde zum interimistischen CEO bestellt.

„Ich habe in den vergangenen Wochen mit den wesentlichen Kunden und Geschäftspartnern offene und konstruktive Gespräche geführt. Der Tenor: Die FACC AG genießt vollstes Vertrauen und Zustimmung seitens Kunden, Lieferanten, Finanzpartnern und Mitarbeitern“, betont Robert Machtlinger. „Wir haben zudem die notwendigen Ableitungen aus dem Fake President Incident getroffen und umgesetzt. Und wir tun alles, damit wir den entstandenen Schaden minimieren. So eisen wir aktuell die auf Konten eingefrorenen 10 Millionen Euro los“, so Machtlinger.

Mit Ales Stárek als neuen CFO und George Maffeo als nominiertes neues Aufsichtsratsmitglied kommen zudem international anerkannte Top-Manager in die Führungsriege von FACC. „Wir stellen uns mit Stárek und Maffeo optimal auf, werden die Marktchancen offensiv nützen und auf vollen Schub gehen“, so Machtlinger.

Mit Optimismus in die Zukunft
FACC geht also mit Optimismus in die Zukunft. Die in den letzten Jahren entwickelten Produkte gehen sukzessive in die Serienfertigung über. Das Verkaufsvolumen der A350-Projekte wird sich in den kommenden zwei bis drei Jahren mehr als verdoppeln und damit zu einem wesentlichen Treiber der Geschäftsentwicklung werden.

Neben den Serienanläufen für den A350 können wir davon ausgehen, dass in den kommenden ein bis zwei Jahren sowohl der Bedarf für die B787 als auch jener für den A320 weiter steigen werden. Mit der Übergabe des ersten C-Series Flugzeuges an Swiss und den damit verbundenen steigenden Bedarfen wird ein zusätzliches nachhaltiges operatives Wachstum in den folgenden Perioden erfolgen.

Durch das ausgewogene und moderne Produkt- und Kundenportfolio kann FACC vom generellen Wachstum fast aller Flugzeugfamilien profitieren. Die Entwicklungsarbeiten für die großen Projekte der letzten zehn bis zwölf Jahre, insbesondere jene für die Modelle A380, A350 und B787, sind abgeschlossen. Der Fokus liegt nun auf der optimalen Industrialisierung dieser Projekte und auf kontinuierlichen Verbesserungsprojekten.

Auch die bisher getätigten Investitionen des FACC-Konzerns in die Neuprojekte A350 XWB, B787, Legacy 450/500, Bombardier CL 350 sowie Global 7000/8000 zeigen eine nachhaltig positive Wirkung. Als Systemlieferant werden wir vom Serienhochlauf dieser Projekte maßgeblich profitieren können – auch das erhöht Umsätze und trägt zur stabilen Auslastung in der Produktion bei.

FACC ist heute mit rund 3.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region. Mit der FACC Vision 2020 verfolgen wir das Ziel, aus einer Position der Stärke heraus weiter zu wachsen und die Profitabilität und Effizienz konsequent zu verbessern.

Dazu werden spezielle „Operational-Excellence-Projekte“ lanciert. Diese Projekte zielen darauf ab, den Automatisierungsgrad zu steigern, die Produktivität zu erhöhen und die Prozesskosten bei Produkten zu senken sowie durch das Outsourcing der Produktion von einfachen Composite-Teilen die Margen zu stärken. Eine generelle Steigerung der Produktivität um 7 bis 10 % (je nach Produktmix) ist das definierte Ziel.

Für das Geschäftsjahr 2016/17 geht FACC in der Planung von einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. Parallel dazu richtet sich der Fokus auf das Erreichen der Ergebnisziele, die es im Sinne der Erwartung unserer Stakeholder zu erfüllen gilt.

Zusammengefasst: Die FACC AG geht mit großem Optimismus in die Zukunft und erwartet eine anhaltend positive Entwicklung des Geschäftsverlaufes.

    FACC AG

    Fischerstraße 9, 4910 Ried im Innkreis, Österreich
    +43 59 616-0
    [email protected]facc.com
    www.facc.com

    Details


    < Zurück zur Übersicht