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Präsentierten die Energie AG-Wertschöpfungsstudie: Prof. Friedrich Schneider (l.) und Generaldirektor Leo Windtner.

Die Energie AG sichert 25.000 Vollzeitarbeitsplätze

01. September 2016 | 12:38 Autor: Energie AG Oberösterreich Österreich, Oberösterreich

Linz (A) Die Rolle der Energie AG Oberösterreich als Faktor für die österreichische Volkswirtschaft hat Prof. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz untersucht und in einer Studie aufbereitet: Im Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2015 hat das Unternehmen im Bruttoinlandsprodukt (BIP) Effekte von rund 3,2 Mrd. Euro ausgelöst, in die Staatskasse rund 1,4 Mrd. Euro eingezahlt und beinahe 25.000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert oder geschaffen.
 

Generaldirektor Leo Windtner: „Die Studie belegt, dass die Energie AG ein wesentlicher Wirtschaftsmotor für Oberösterreich ist und dass das Land von der unternehmerischen Tätigkeit auf sehr vielen Ebenen profitiert.“
 
Prof. Friedrich Schneider: „Sieht man die volkswirtschaftlichen Effekte in diesem Zeitraum summiert, erkennt man die volkswirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens noch deutlicher: Die Energie AG sichert mit ihren Leistungen nicht nur die Versorgung in Oberösterreich, sondern ist auch ein wesentlicher Standortfaktor in unserem Land – weit über das eigene Geschäftsfeld hinaus.“
 
Die Energie AG Oberösterreich ist seit fast 125 Jahren eng mit der Entwicklung des Landes verbunden: Seit 1892 haben die Energie AG und ihre Vorgängerunternehmen unser Land nicht nur mit elektrischer Energie versorgt, sondern immer über Generationen hinweg gedacht, um die Zukunft zu gestalten und den Fortschritt zu ermöglichen. Heute ist die Energie AG mehr als ein reiner Stromerzeuger und –versorger und weiterhin Schrittmacher, um Zukunft zu ermöglichen. Die Bedeutung des Energie AG-Konzerns lässt sich aber auch in Zahlen festmachen, was Prof. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz gemacht und in einer Studie aufbereitet hat.
 
Das Ergebnis enthält unter anderem die direkten Effekten, die durch die Geschäftstätigkeit der Energie AG entstehen. Darunter fallen vor allem die Kaufkraft der Beschäftigten, die zu Konsumnachfrage führt, diverse Aufwendungen für den Betrieb, aber auch die direkten Investitionen der Energie AG. Indirekte oder sekundäre Effekte entstehen aus den Umsatz- und Beschäftigungswirkungen, die aus Vorleistungsbezügen in der Wirtschaft resultieren. Die durch wertschöpfungswirksame Ausgaben ausgelösten, zusätzlichen Einkommen, werden in anderen Bereichen und Sektoren wieder nachfragewirksam.
 
Die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Konzerns für Österreich bzw. Oberösterreich wird an der räumlich differenzierten Analyse der Zahlungsströme gemessen, die mit dem laufenden Geschäftsbetrieb und den Investitionen verbunden sind. Aus den Aufwändungen werden dann die regionalen Wertschöpfungseffekte berechnet. In den Aufwändungen berücksichtig sind der Personalaufwand der jahr 2012 bis 2015 sowie alle Investitonen von 2009 bis 2015.
 
Die Energie AG hat in diesem Betrachtungszeitraum insgesamt 

  • BIP-Effekte von rund 3,2 Mrd. Euro ausgelöst
  • an Steuern und Abgaben rund 1,4 Mrd. Euro in die Staatskasse eingezahlt und
  • beinahe 25.000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert oder geschaffen.

Generaldirektor Leo Windtner: „Diese Zahlen belegen sehr deutlich, dass wir uns als Konzern unserer Verantwortung gegenüber dem Staat, dem Land und den Menschen in unserer Heimat bewusst sind.“

Effekte der Aufwändungen der Energie AG pro Jahr im Detail

  • 456 Mio. Euro an diversen betrieblichen Aufwendungen erzeugen einen BIP-Effekt in Höhe von 524 Mio. Euro p.a und sichern oder schaffen rund 4.100 Arbeitsplätze
  • 120 Mio. Euro Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erzeugen einen BIP-Effekt von 157 Mio. Euro p.a. und sicher oder schaffen rund 1.230 Arbeitsplätze
  • 105 Mio. Euro Kaufkraft der Mitarbeiter haben einen BIP-Effekt von 114 Mio. Euro p.a. und sichern oder schaffen rund 900 Arbeitsplätze

Insgesamt entstanden zwischen 2010 und 2015 durchschnittlich 682 Mio. Euro an direkten Effekten durch die Energie AG. Diese führten zu weiteren Kreislaufeffekten in Höhe von 797 Mio. Euro. Da jede Transaktion auch zu Einnahmen des Staates führt, entstehen bei einer Abgabenquote von rd. 44 Prozent (Anteil von Steuern und Sozialabgaben am BIP) folglich auch Einnahmen für die öffentliche Hand in Form von Steuern und Sozialabgaben. In Summe wurden im Durchschnitt 350 Mio. Euro p.a. an Steuern und Abgaben durch die Energie AG induziert.

    Energie AG Oberösterreich

    Böhmerwaldstrasse 3, 4021 Linz, Österreich
    +43 5 9000-0

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