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Neben dem Macher Media House sind CatVentures von Catalysts-Gründer Christoph Steindl, Pulpmedia und die CEE Beteiligungsgesellschaft von Georg Platzer bereits als Investoren bzw. Mitgründer an Bord.

Raiffeisen steigt bei Newsadoo ein

17. Oktober 2019 | 08:26 Autor: Newsadoo Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Das österreichische Start-up Newsadoo bekommt mit der Raiffeisen Innovation Invest, einer Gesellschaft der Raiffeisenlandesbank OÖ, einen finanzstarken Partner für die nächsten Wachstumsschritte.

Raiffeisen sichert sich im ersten Schritt 8,33% und finanziert damit die weitere Internationalisierung und den Useraufbau von Newsadoo. Für RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller ist das Startup aus Linz besonders spannend: „Die Verbindung von Nachrichten, Verlagen und künstlicher Intelligenz mit einem tragfähigen Geschäftsmodell ist aktuell eine der größten Herausforderungen, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch von großer Relevanz ist. Newsadoo hat hier international eine Vorreiter-Rolle eingenommen, und wir sehen eine große Chance, dass wir mit Newsadoo einen europäischen Player aufbauen können, der einen signifikanten Impact schaffen kann.“

Über die Höhe des Investments werden keine näheren Angaben gemacht, Raiffeisen ist aber der erste reine Finanzinvestor in den Reihen der bestehenden Gesellschafter des Startups. Neben dem Macher Media House sind CatVentures von Catalysts-Gründer Christoph Steindl, Pulpmedia und die CEE Beteiligungsgesellschaft von Georg Platzer bereits als Investoren bzw. Mitgründer an Bord. Schaller weiters zum Investment: „Mit Newsadoo haben wir einen Investment-Case identifiziert, der aus Oberösterreich kommt, aber international bereits viel mehr Beachtung geschenkt bekommen hat als in der Heimat. Das internationale Wachstum werden wir von Österreich aus mitgestalten können, wenn weitere Finanzierungsrunden anstehen.”
 
Eine Lösung für Zukunftsthemen

Newsadoo ist in der Medienbranche bereits als führendes Medienstartup in Europa etabliert und liefert mit Hilfe künstlicher Intelligenz und eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells für Verlage Antworten auf die herausfordernden Zukunftsfragen im Verlagsbereich, zum Beispiel wie Filterblasen vermieden werden können. Als „Upper Austrian hottest international Start-up“, „Born Global Champion“ oder Gewinner bei der Media Start-up Night in Austin/Texas beim SXSW Festival ist Newsadoo bereits mehrfach ausgezeichnet. Von der weltweit größten Technologie- & Innovationskonferenz Web Summit in Lissabon mit über 70.000 Teilnehmern wurde Newsadoo für November als eines der besten Startups weltweit zum Side-Event „The Gathering“ eingeladen, bei dem nur handverlesene Projekte mit den erfolgreichsten Investoren der Welt an einem Wochenende ganz persönlich und im kleinen Rahmen zusammengebracht werden.

Das Produkt von Newsadoo für End-User ist bereits seit Sommer kostenlos nutzbar, sowohl online unter newsadoo.com als auch im iOS-Store oder Play-Store als Apps oder als Alexa-Skill. Gründer David Böhm will damit den täglichen Newskonsum in Europa revolutionieren und die Digitalisierung von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen vorantreiben: „Im täglichen Newskonsum geht es darum, aus den Quellen, denen man vertraut, vor allem die Nachrichten zu bekommen, die von Interesse oder Relevanz für den User sind. Und das dann digital übergreifend über alle Geräte, die man über den Tag hinweg verwendet – vom Smartphone über den PC in der Arbeit, den Smart-TV zu Hause oder das In-Car-Entertainment-System im Auto. Von überall aus zugreifen können, auf ein System das lernt, das sollte heutzutage eigentlich normal sein und über Funktionen das Nachrichten lesen spielend einfach, aber auch unterhaltsam machen.“ Newsadoo basiert auf mathematischen Vektoren, extrahiert aus Texten automatisch alle Informationen, und kann durch Big-Data-Analysen sowohl ein individuelles Matching von Artikeln gewährleisten, als auch über kollaborierte Daten ein konkurrenzfähiges Werbeprodukt für die Verlagsbranche schaffen.

Bundle statt Bubble
Auch für das Problem der oft diskutierten „Bubble“ hat Newsadoo laut Böhm eine Lösung entwickelt: „Wir bündeln ähnliche Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen damit sich der User selbst ein Bild machen kann. Das Problem der Bubble ist ja nicht, dass man als User nur mehr relevante Nachrichten erhält, die einen interessieren, sondern dass man nur einseitig von Quellen informiert wird, die nur die eigene Meinung bestärken. Und dieses Problem wird durch die Bundles gelöst.“

Fotos: Martin Anderl, Newsadoo

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  • Newsadoo ist bereits in Deutschland, Schweiz, Großbritannien und Irland im Newsmarkt aktiv. Der Fokus im letzten Jahr lag neben der technologischen Weiterentwicklung am Aufbau des internationalen Verlagsnetzwerks. Mittlerweile sind bereits über 300 renommierte Medien als Partner an Bord.
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