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Alfred Luger, Johann Hansmann, Michael Eisler, Gabriel Grabner, Michael Altrichter, Michaela Lindinger und Bernhard Lehner von startup300

Linzer Tabakfabrik ist ab Juni "Start-up Campus": Hansi Hansmann wird Aufsichtsrat der startup300 AG

09. März 2017 | 14:43 Autor: APA-OTS Österreich, Oberösterreich

Linz (A) Die startup300 AG , die Tabakfabrik und die Stadt Linz konkretisieren die Pläne zum Start-up Campus. Im Juni 2017 wird die „factory300 – Home to Startup Excellence“ ihre Pforten mitten in dem 80.000 Quadratmeter großen kollaborativen Konzern eröffnen. Mit Johann „Hansi“ Hansmann wird der erfolgreichste österreichische Business Angel Aufsichtsrat der startup300 AG. Hansmann wird seine Erfahrung in die Entwicklung des Business Angel Netzwerkes startup300 sowie in die factory300 in der Tabakfabrik Linz einbringen.

factory300, positioniert im Bau 1 der Tabakfabrik, wird ein Ort für Gründer, ein Platz für Startup- & Karriereevents, Workshop-Serien, Netzwerk-Treffen, Konferenzen und Beratung für Start-ups sein. Bereits im Juni 2017 werden Startup-Events wie das „Startup Live“ (www.startuplive.org) Leben in die factory300 bringen. „In der factory300 wird sich die ganze Kraft und Erfahrung unseres Netzwerkes aus derzeit über 110 Business Angels und 100 Gründern entfalten. Es wird ein Platz sein, der Start-ups und allen motivierten Partnern im Ökosystem offensteht“, sagt Michael Eisler, Co-Founder und Vorstand der startup300 AG.

capital300: Anschlussfinanzierungen gemeinsam mit renommierten VC´s
Mit capital300 soll in wenigen Monaten ein Risikokapital-Fonds das Start-up Ökosystem in der Tabakfabrik ergänzen. Der Fonds, der sich gerade im Genehmigungsprozess befindet, soll mit 40 bis 60 Millionen Euro ausgestattet sein und Anschlussfinanzierungen für Start-ups sicherstellen. Der Fonds soll die Lücke zum internationalen Risikokapital schließen. Geplant sind Co-Investments mit globalen Venture Capital-Größen von der US-Westküste, aus London und aus Israel.

think300: Ermöglicht „Corporate Innovation“ im Startup Ökosystem der Tabakfabrik
Mit think300 bekommen auch Corporate-Partner aus unterschiedlichen Verticals (zum Beispiel Software, eGovernment, Energie, Material, Industrie oder Mechatronik) eine individuelle Begleitung bei der Reise in die digitale Transformation. Die factory300 ist Ort der Begegnung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Mit der inhaltlichen Beratung begleitet „think300 - Home to Startup Thinking“ die Corporates beim Denken disruptiver Lösungen für neue Produkte und Märkte. Auch den Corporate Talents bringt think300 die neue Arbeitswelt näher. Das Joint-Venture von startup300 und erfahrenen Experten ermöglicht Unternehmen Zutritt zum einzigartigen Potenzial von Start-ups.  

Bürgermeister Luger: Linz muss Stadt der Start-Ups werden
„Mein Vor-Vorgänger Hugo Schanovsky hat einst unter dem Titel „Linz muss die sauberste Industriestadt Österreichs werden" eine Losung ausgegeben, die heute längst Realität ist. Ich sage, dass Linz die Stadt der Start-ups werden soll – als europäische Antwort auf die Gründerkultur im Silicon Valley. Mit der Tabakfabrik hat die Stadt Linz ein international beachtetes Quellgebiet für junge Entrepreneure geschaffen, wo im Sinne der Industrie 4.0 klassische und kreative Industrien verschmelzen. Die brandaktuelle Ansiedelung von startup300 in Linz ist ein weiterer wichtiger Schritt, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Attraktivität der gesamten Region zu steigern“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz.

Hansi Hansmann zieht in den Aufsichtsrat der startup300 AG ein
„Start-ups sind die Träger der digitalen Transformation. Viele unterschätzen noch immer die disruptive Kraft der Digitalisierung. Umso wichtiger sind Hotspots wie die Tabakfabrik, an denen Start-ups möglichst ideale Bedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. factory300 ist ein tolles Beispiel, was durch partnerschaftliches Zusammenspiel zwischen Politik, privatem Kapital und einem schlagkräftigen Team entstehen kann“, sagt Hansi Hansmann, künftiger Aufsichtsrat der startup300 AG und Business Angel mit über 40 Beteiligungen.

Michael Altrichter und Alfred Luger: Support für die Tabakfabrik
„In der PULS4-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ bewerben sich hunderte Start-ups pro Staffel. Die Zahl der nach Risikokapital suchenden Start-ups geht in Österreich in die Tausende. Andererseits beträgt das heimische Vermögen derzeit 1.400 Milliarden Euro. Ein Tausendstel davon wäre das Zehnfache der aktuellen, jährlichen Start-up Investments in Österreich. In der Tabakfabrik schaffen wir die Begegnungszone für Start-ups, privaten und institutionellen Investoren sowie Unternehmen und schaffen die Voraussetzungen für einen schnellen, effizienten Finanzierungsprozess“, sagt Michael Altrichter, Aufsichtsratsvorsitzender der startup300 AG, Business Angel und Juror bei der PULS4-Show "2 Minuten, 2 Millionen" (Dienstag, 20.15 Uhr auf PULS4).

„Runtastic ist eines der erfolgreichsten österreichischen Start-ups. Wir gelten als einer der attraktivsten Arbeitgeber für junge Talente. Trotzdem leiden am Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften. Wir könnten morgen 50 Software-Developer einstellen – aber wir finden sie nicht. Wir unterstützen die Tabakfabrik aus voller Überzeugung, denn nur durch solche Hotspots und die Bündelung aller Kräfte der Digital Economy bekommt die digitale Wirtschaft in Oberösterreich die Strahlkraft, die sie dringend braucht“, sagt Alfred Luger, Co-Founder und COO von Runtastic.    

„Die Revitalisierung der Tabakfabrik Linz ist deshalb so erfolgreich, weil ihre neuen Nutzungen speziell auf die konkreten Bedürfnisse der Stadt und ihrer BewohnerInnen abgestimmt wurden. Als UNESCO City of Media Arts verfügt Linz über den größten neoindustriellen Cluster Österreichs in den Bereichen Hightech, Industrie und Kreativwirtschaft. Diese Vormachtstellung gilt es nun europaweit auszubauen – und mit der Ansiedelung von startup300 in der Tabakfabrik haben wir dafür einen idealen Partner gefunden“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.

„Die Ansiedelung von startup300 ist ein schönes Zeichen, dass die Tabakfabrik als idealer Ort für junge kreative Unternehmen funktioniert: Aufgrund unserer Flexibilität hinsichtlich der Räume und der Ausstattungsstandards, unserer Schnelligkeit, des spannenden Umfelds und der auf diese Zielgruppe maßgeschneiderten Infrastruktur“, sagt Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz und Geschäftsführer der Immobilien Linz GmbH und Co KG.

Landesrat Strugl, Raiffeisen Landesbank und Industriellenvereinigung für Tabakfabrik
„Der Startup Campus in der Tabakfabrik ist eine willkommene Initiative, die Oberösterreichs Reise zum Ziel, das Startup-Bundesland Nummer Eins zu werden, weiter beschleunigen wird. Wir haben in den vergangenen Jahren – etwa mit dem tech2b oder dem Pre-Seed- Accelerator im Softwarpark Hagenberg – Infrastruktur für Startups geschaffen. Die factory300 ergänzt unsere Bemühungen im Rahmen der OÖ-Gründerstrategie „Start Up(per) Austria“ ausgezeichnet. Ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit hervorragend funktionieren wird und wir gemeinsam Oberösterreich und die Tabakfabrik als Hochburg digitaler Start-ups etablieren können“, sagt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl.

„Die in der Tabakfabrik geplante factory300 in Verbindung mit dem geplanten Risikokapital-Fonds capital300 sind für die Stadt Linz und für ganz Oberösterreich ein richtungsweisender Schritt, den wir unterstützen wollen. Denn um im internationalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich sein zu können, müssen wir uns vor allem auch bei den Themen Innovation und Digitalisierung entsprechend positionieren. Für den „Start-up Campus“ wollen wir daher ein starker Partner sein“, sagt Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

„Hohe Innovationskraft und ausgeprägte technologische Kompetenz waren immer Stärken der OÖ. Industrie. Die digitale Transformation stellt unsere Betriebe vor große Herausforderungen. Start-ups und damit der Zugang zu Innovationen sind für unseren künftigen Erfolg essenziell. Die Tabakfabrik kann ein perfekter Ort zur Begegnung von Industrie und Start-ups werden“, sagt Dr. Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich.

Über startup300
startup300 ist das österreichische Business Angel-Netzwerk. Das Unternehmen unterstützt heimische Startups vor allem in der kritischen ersten Unternehmensphase. startup300 wurde im Dezember 2015 von Bernhard Lehner und Michael Eisler gegründet. Hinter startup300 stehen 110 österreichische Startup-orientierte Unternehmer und Business Angels, darunter Hansi Hansmann, Michael Altrichter, die Gründer von Runtastic und karriere.at, Stefan Kalteis, Niko Alm oder Gabriel Grabner. startup300 ist aktuell in 27 Startups investiert und hat 2016 ein Investitionsvolumen von 7mio€ aufgebracht.   

  • Alfred Luger, Co-Counder und CFO runtastic
    uploads/pics/Alfred_Luger_Co-Founder_und_CFO_Runtastic_1.jpg
  • Bernhard Lehner, Vorstand und Co-Founder Startup300
    uploads/pics/Bernhard_Lehner_Vorstand_und_co-Founder_startup300_AG.jpg
  • Michaela Lindinger, GF think300 GmbH
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Peter-Behrens-Platz 10, 4020 Linz, Österreich

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Tabakfabrik Linz Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH

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