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Helferline-Gründer Clemens Schmidgruber präsentiert die Expansionspläne des Startups.

Helferline expandiert und baut Service aus

03. April 2017 | 14:50 Autor: leisure communications Österreich, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Wien

Wien (A) Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, mit umso mehr technischen Problemen sind die User im Alltag konfrontiert. Mit seinem Start-up Helferline hat Jungunternehmer Clemens Schmidgruber die einfache und kostengünstige Lösung parat – ganz gleich, ob es um das WLAN zuhause, die Einrichtung des neuen Smartphones oder den nicht funktionierenden Drucker geht. Die Helferlein sind alle ausgewiesene und geprüfte Technikexperten, die rasch und unkompliziert zur Hand gehen, wenn die User selbst nicht mehr weiter wissen. Bereits im ersten Jahr konnten so rund 1.000 Probleme in der Bundeshauptstadt mit einer Lösungsquote von 99,4 Prozent binnen kurzer Zeit behoben werden.

Expansion in die Bundesländer
Nach dem höchst erfolgreichen ersten Jahr, expandiert Helferline nun in die Landeshauptstädte Graz, Linz und Salzburg, wo das Service künftig insgesamt mehr als 600.000 Menschen zur Verfügung steht.

„Technik ist ein ständiger Begleiter im Alltag und für ältere Menschen sind Computer und Smartphones bedeutende Werkzeuge zur sozialen Teilhabe und Kommunikation mit Familie und Freunden. Die meisten Menschen sind allerdings keine Digital Natives und haben wenig Übung in der Problemlösung bei technischen Geräten. Wir freuen uns, dass Helferline im ersten Jahr so gut angenommen wurde, dass wir ab sofort mehr Menschen unterstützen können“, sagt Gründer Schmidgruber am Montagvormittag im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Sans Souci.

Investor, Business Angel und Digitalunternehmer Lorenz Edtmayer (Tailored Media Group) begrüßt die rasche Entwicklung des jungen Unternehmens: „Helferline liefert eine Lösung für allgegenwärtige Probleme und leistet gesellschaftlichen Mehrwert. Zudem schafft das Unternehmen Beschäftigung und ermutigt Menschen, ihre Digitalkompetenz auszubauen, die häufig bereits als die vierte Kulturtechnik bezeichnet wird.

Einfacher Zugang zur Technik
Schmidgruber und seine Helferlein sprechen grundsätzlich keine bestimmte Zielgruppe an, sondern richten sich an alle Menschen, die bei Technikproblemen nicht weiterwissen. Besonders gut kommt der Service gerade bei älteren Menschen an. Um diese gezielt zu erreichen, startete Helferline kürzlich eine Kooperation mit den Pensionistenklubs der Stadt Wien und dem Handyhersteller Emporia.

„Ältere Menschen haben oft Angst, etwas kaputt zu machen und trauen sich teilweise gar nicht, ein Problem selbst zu lösen. Unsere Helferlein zeigen geduldig, wie einfach manches Problem aus der Welt zu schaffen ist und geben den Kunden Selbstvertrauen im intuitiven Umgang mit der Technik“, berichtet Schmidgruber aus der Praxis.

Um die Dienste von Helferline in Anspruch zu nehmen, muss man kein Digitalexperte sein: Ein kostenloser Anruf bei der Hotline oder ein Besuch auf der Website genügen, um einen Termin mit einem der spezialisierten Experten zu vereinbaren. Die Anfahrt der Helferlein ist gratis, verrechnet wird nur die Zeit vor Ort (pro abgelaufener Viertelstunde 14 Euro). Selbst diese Kosten fallen nur dann an, wenn das Problem vollständig und zur Zufriedenheit des Kunden gelöst werden konnte.

Attraktives Beschäftigungsmodell
Die Helferlein selbst sind über eine eigens entwickelte App miteinander vernetzt und können ihr Know-how austauschen. Durch die digitale Wissenssammlung entsteht ein selbstlernendes System, von dem alle Helferlein profitieren und durch das Probleme noch rascher gelöst werden können.

Alle Helferlein werden einer strengen Auswahl und persönlichen Überprüfung ihrer Kompetenzen unterzogen, bevor sie Probleme bei Kunden lösen dürfen. Dafür erhalten sie mindestens 30 Euro pro Arbeitsstunde, wobei sich die selbstständigen Unternehmer ihre Arbeitszeiten flexibel einteilen können. Damit bietet Helferline  einen optimalen Zusatzverdienst neben einschlägigen Studien und ein attraktives Verdienstmodell mit gesellschaftlichem Mehrwert.

28 Prozent aller IT-Spezialisten wollen Verwandten und Freunden nicht helfen
Wie hoch der Bedarf an Unterstützung bei der Lösung von IT-Problemen ist, belegen aktuelle Studien, die 61 Prozent der Österreicher schlechte bis sehr schlechte Digitalkenntnisse attestieren. Demgegenüber verschweigen 28 Prozent der IT-Spezialisten ihre Kenntnisse, um nicht auch noch in ihrer Freizeit Freunden oder Verwandten laufend helfen zu müssen.

Die Kundenzufriedenheit von Helferline liegt bei 98,4 Prozent und zeigt, dass das junge Lösungsmodell für alltägliche Probleme bestens angenommen wird.

Flächendeckendes Angebot in Vorbereitung
Schon in naher Zukunft möchte Helferline auch die restlichen weißen Flecken auf der österreichischen Landkarte schließen. Von den Landeshauptstädten ausgehend soll auch das Umland abgedeckt werden und schließlich ganz Österreich in den Genuss des kostengünstigen Angebots kommen. Erfahrungsgemäß nehme die Digitalkompetenz in ländlichen Gebieten ab, wodurch sich deutliches Wachstumspotenzial für das ein Jahr alte Dienstleistungsunternehmen bieten würde, blickt Schmidgruber in die Zukunft. Als Konkurrenz zu anderen Technik-Dienstleistern (die häufig nur Firmenkunden betreuen) sieht er sich nicht, sondern vielmehr als sinnvolle Ergänzung, die Menschen mehr Freude im täglichen Umgang mit technischen Geräten bereiten soll.

Um das Service bekannter zu machen und mehr Menschen zu erreichen, arbeitet Helferline auch eng mit anderen Unternehmen zusammen und unterstützt sie bei deren Kundensupport. So wurden etwa bereits Kooperationen mit den Registrierkassenanbietern Ready2Order und helloCash geschlossen, weitaus größere Kooperationen stehen kurz vor Abschluss.

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