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Univ.-Prof. Norbert Kailer (Foto: JKU)

Chefsache: Erfolgreiche Gründerprogramme an der JKU

05. Juli 2017 | 08:05 Autor: Johannes Kepler Universität Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Heimat bist Du vieler Gründer: Der Schritt in die Selbstständigkeit ist mutig und muss gut geplant werden. Die Johannes Kepler Universität Linz hilft ihren AbsolventInnen und Studierenden dabei – und verzeichnet damit große Erfolge.

Kostenloses Coaching und Mentoring durch GründungsexpertInnen bietet das akademische Startup-Netzwerk „akostart OÖ“ (gegründet 2012 durch JKU, FH OÖ und Kunstuni Linz). Allein 2016 wurden hier 26 studentische Startup-Teams betreut. „Davon haben 19 bereits ein Unternehmen gegründet, sechs Projekte sind in einer Frühphase bzw. stehen kurz vor der Gründung, nur eines hat seine Tätigkeit eingestellt. Sieben dieser Start-Ups wurden in das weiterführende Förderprogramm des High-Tech-Inkubators tech2b aufgenommen“, zieht Univ.-Prof. Norbert Kailer, Vorstand des Instituts für Unternehmensgründung und -entwicklung der JKU, eine erfolgreiche Bilanz.

Gefragter Co-Working-Space
Bemerkenswert ist der aktuelle rasante Anstieg der studentischen Nachfrage: So wurden im Jahr 2016 36 Erstgespräche mit InteressentInnen geführt und davon neun Projekte in den akostart Coworking-Space aufgenommen. Bis Ende Mai 2017 wurden bereits weitere 36 Erstgespräche geführt, woraus sechs Aufnahmen resultierten. Fazit: Mit Stand Ende Mai war der Coworking-Space voll ausgelastet.

„Die bereits vor Jahren gemeinsam entwickelte ,Innovation Chain‘ der oberösterreichischen GründungshelferInnen bewährt sich“, freut sich Univ.-Prof. Kailer. Sein Institut für Unternehmensgründung und -entwicklung (IUG) bietet zudem Lehrveranstaltungen und Vernetzungstreffen an, wie z.B. das IUG-Gründercafé. Das IUG-Start-Up-Center wirkt als Erstanlaufstelle und vermittelt gründungsinteressierte Studierende und Staff auch an die jeweils relevanten Partnereinrichtungen weiter.

Aktueller neuer Schritt
2017 hat das Rektorat der JKU die „ENTREPRENEUR.BASE“ ins Leben gerufen, einen Creative Space für alle, die ihre Geschäftsideen entwickeln wollen. „Der Bedarf ist da. Eine Studie zeigt, dass über 25 Prozent der Studierenden früher oder später selbstständig sein wollen“, so Kailer.

Angebote wie die hochschulübergreifende Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers durch das WTZ-West, die Arbeit der Patent Scouts und der JKU-weite Gründungsevent STEP>one runden das Unterstützungsangebot ab.

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