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Radlader aller Größen sind die Kompetenz des Liebherr-Standortes Bischofshofen. Von der MCI-Challenge erhofft sich Geschäftsführer Johann Stickler kreative Ideen aus der Zusammenarbeit mit Start-ups. (Foto: Liebherr)

3. Multi-Corporate Innovation Challenge bringt Liebherr und Aspöck mit Start-ups zusammen

29. Oktober 2019 | 09:57 Autor: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Bereits zum dritten Mal findet eine „Multi-Corporate Innovation Challenge“ statt, diesmal in der Grand Garage in der Linzer Tabakfabrik. Mehr als 300 Start-ups aus 35 Ländern haben sich für eine Teilnahme beworben. Die Unternehmen Aspöck und Liebherr arbeiten gemeinsam mit ausgewählten Start-ups und Spezialisten an Lösungen zu technischen und wirtschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung.

In der Tabakfabrik Linz geht es vom 5. bis 7. November 2019 um folgende Themen: Advanced Manufacturing, Sensors & Internet of Things, Objekterkennung, Smart Lighting, Datenanalyse, Zustandsüberwachung, Qualitätsmanagement, Telematik und Diebstahlschutz. Fixstarter ist die Peuerbacher Firma Aspöck. Das Unternehmen ist Europas führender Hersteller vorgefertigter Lichtanlagen für gezogene Fahrzeuge aller Art. „Mit dieser Challenge wollen wir die Brücke zu neuen innovativen Technologien schlagen um unsere bestehende Systemkompetenz ständig weiterzuentwickeln. Als Innovationsführer in unserem Kernsegment stellen wir uns diesen Ansprüchen um den zukünftigen Kundenanforderungen gerecht zu werden“, fasst Christian Schwaighofer, CTO/COO von Aspöck Systems GmbH die Erwartung an die Challenge zusammen.

Mit dabei ist auch das Liebherr-Werk Bischofshofen, das Kompetenzzentrum für Radlader der Firmengruppe Liebherr. Für Johann Stickler, der Geschäftsführer Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH, bedeutet die Teilnahme an der Innovation Challenge: „Das Format eines Hackathon ist neu für uns. Liebherr ist sehr offen für Innovationen und neue Ideen; im besten Fall können wir mit kreativen Blickwinkeln der Start-ups neue Wege gehen und Trends setzen. Wir freuen uns auf die Performance der Start-ups und auf herausragende Lösungen, die bei der Challenge entstehen – im Erfolgsfall gehen wir auch gerne Kooperationen ein und nehmen die Inputs in unsere Technologie-Roadmap auf.“

Beide stellen ihr Portfolio auf den digitalen Transformationsprüfstand und werden gemeinsam mit Start-ups und Digitalisierungsexperten neue Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen entwickeln.

Open Innovation Ansatz

Der Open Innovation Ansatz der MCI-Challenge liefert den teilnehmenden Unternehmen in kürzester Zeit komplett neu gedachte Business Cases. Das Format wird im Rahmen der Initiative Connected Mobility (ICM) vom Automobil-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria gemeinsam mit den Innovationsexperten von WhatAVenture in der Grand Garage in der Tabakfabrik Linz veranstaltet.

Digitalisierungsspezialisten am Werk
Philippe Thiltges, Managing Partner des Innovationsexperten WhatAVenture GmbH, sagt: „WhatAVenture ist die Brücke zwischen der Corporate- und der Start-up-Welt. Dadurch können wir optimal auf eine langfristige Zusammenarbeit vorbereiten. Durch unser großes Branchennetzwerk können wir die Unternehmen mit den passenden Start-ups, Industrie-Experten sowie potenziellen Kunden im Sinne des Open Innovation Ansatzes verbinden. Darüber hinaus ist unsere Aufgabe, die teilnehmenden Unternehmen der MCI-Challenge dabei zu unterstützen die richtigen Strukturen aufzusetzen, sowie die neu entstandenen Innovationsteams methodisch als auch operativ in ihren Pilotprojekten zu begleiten.“

  • Aspöck Systems aus Peuerbach ist Spezialist für Leuchten und will mit der MCI-Challenge „die Brücke zu neuen Technologien schlagen“, so CTO/COO Christian Schwaighofer. (Foto: Aspöck Systems)
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