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Wichtiger Etappensieg im Taxistreit: Schweiz setzt Verbot aus

31. August 2010 | 11:25 Autor: WKV Vorarlberg
Aufatmen im Vorarlberger Taxigewerbe: Das Eidgenössische Bundesamt für Verkehr setzt das von der Stadt Kloten angedrohte Taxifahrverbot für die kommende Wintersaison aus. Damit können die Vorarlberger Personenbeförderer und die Hotellerie für diesen Winter wie gewohnt planen und ihre Gäste vom „Heimatflughafen“ Zürich-Kloten abholen und wieder zurückbringen.

Wie das Bundesamt mitteilt, soll eine Arbeitsgruppe bis im Frühjahr 2011 offene Fragen in der Sache klären. Die Lösungsansätze sollen, so wörtlich „auch die grenzüberschreitenden Interessen berücksichtigen“. Damit haben die Interventionen der Wirtschaftskammer Vorarlberg und des Landes Erfolg gezeigt, „wenn auch die angekündigten Beratungen sicher nicht leicht werden“, wie Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser und Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein unisono erklären.

Der Obmann der Fachgruppe für das Beförderungsgewerbe für Personen, Anton Gantner, freut sich über diesen Etappensieg, „denn damit“, so Gantner, „konnte ein wirtschaftlicher Schaden für unsere Unternehmen vorerst abgewendet werden.“
Um eine vollkommene Rechtssicherheit zu erreichen, brauche es nun eine langfristige Lösung, betont Obmann Gantner. Er hoffe dabei auf die Besonnenheit der Schweizer Behörden, um weiterhin ein gutes zwischenstaatliches Einvernehmen zu wahren bzw. zu leben.
Ziel muss es sein, wie bisher, vorbestellte - außerhalb der Schweiz zustande gekommene Fahrtaufträge - also auch Abholfahrten, durchführen zu können. Im Sinne einer durchgängigen Dienstleistungskette und Vertragssicherheit sei dies, so der Obmann der Vorarlberger Taxiunternehmen, dringend notwendig.

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