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Die Vorarlberger Seilbahnen sind ein wichtiger Arbeitgeber. (Foto: Bergbahnen Brandnertal/Markus Gmeiner)

Vorarlbergs Seilbahnen schaffen mehr als 11.000 Arbeitsplätze

23. Feber 2017 | 11:00 Autor: WKV Startseite, Vorarlberg

Feldkirch (A) Mit 8.800 indirekten und 2.800 direkten Arbeitsplätzen zählt die Vorarlberger Seilbahnbranche zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land. Mit knapp 20 Millionen Euro Bruttolöhnen und 2,3 Millionen Euro Sozialleistungen pro Jahr für Seilbahnmitarbeiter beziffert erstmals das Dr. Auer Institut für Management und Marketing die direkte Wertschöpfung für Vorarlberger/innen. 

Viele Vorarlberger haben die Semesterferien zum Skifahren genutzt. Neben den topmodernen Seilbahnanlagen schätzen die Gäste auch die perfekt präparierten Pisten und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Dafür beschäftigen die 70 Seilbahnunternehmen in Vorarlberg insgesamt rund 2.800 Voll- und Teilzeitmitarbeiter/innen im Winter. Davon sind etwa 1.680 Saisonmitarbeiter/innen und 1.140 Ganzjahresbeschäftigte. Von Letzteren haben mehr als zwei Drittel ihren Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Vorarlberg, wie das Dr. Auer Institut für Management und Marketing über die Personalabteilungen der Seilbahnunternehmen deren Wertschöpfung als Arbeitgeber erhoben hat: Deren Bruttolöhne betragen in der Wintersaison über 11 Millionen Euro, die Sozialleistungen belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro pro Jahr. Somit sind die Seilbahnbetriebe ein wichtiger Arbeitgeber für die Vorarlberger/innen.

„Bei dieser Studie haben wir uns auf die direkte Wertschöpfung konzentriert. Die Seilbahnwirtschaft schafft eine Vielzahl an Arbeitsplätzen für die Region und bietet Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen – von der Pisten- und Liftwartung, über Gastronomie und Handel bis zur Organisation“, erklärt Marktforscher Dr. Wolfram Auer. „Darüber hinaus schaffen die Vorarlberger Seilbahnbetriebe rund 8.800 indirekte Arbeitsplätze in über 40 Partner- und Lieferantenbranchen wie Gastronomie und Hotellerie, Handwerk, Bau, Agenturen und weiteren Bereichen. Das bestätigt die aktuelle Manova-Studie“, informiert Wolfgang Beck, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen.

Weiterbildung und ganzjährige Arbeitsplätze
Die Vorarlberger Seilbahnen investieren jedes Jahr über 265.000 Euro in Fortbildungen und Schulungen für die Beschäftigten: „Die Weiterbildung und Förderung unserer Angestellten liegt uns sehr am Herzen. Durch regelmäßige Schulungen ermöglichen wir nicht nur Aufstiegschancen, sondern sichern auch Qualität und Sicherheit in den Skigebieten“, erklärt Wolfgang Beck. Die Wertschöpfungsstudie des Dr. Auer Instituts für Management und Marketing erfasste auch die Höhe der Bruttolöhne, die an jene Mitarbeiter mit dem Hauptwohnsitz Vorarlberg ausgezahlt werden: In der Wintersaison 2014/15 waren das mehr als elf Millionen, in der Sommersaison 2014 mehr als acht Millionen Euro. „Viele der Vorarlberger Seilbahnen sind auch im Sommer in Betrieb. Wir bieten daher das ganze Jahr über Arbeitsplätze. Beschäftigte, die nur im Winter bei uns tätig sind, arbeiten im Sommer oft in der Land- oder Bauwirtschaft“, so Wolfgang Beck. Die Studie zur Wertschöpfung in der Region wurde im Auftrag der Vorarlberger Seilbahnen im Winter 2015/16 durchgeführt.

Factbox: Die Vorarlberger Seilbahnen als Arbeitgeber


Ganzjahresmitarbeiter:                                  1.137
Davon Hauptwohnsitz Vorarlberg:                    67,3 %
Saisonmitarbeiter Winter:                               1.686
Gesamt                                                           2.823

Vollzeitäquivalente MA Winter:                        2.162,25
Indirekte Arbeitsplätze:                                  8.800
Investitionen in Schulung und Weiterbildung:   265.618 Euro/Jahr

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg
Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 70 Mitgliedern und 45 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 317 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. In der Wintersaison 2015/2016 erwirtschafteten die Vorarlberger Seilbahnen mit 5,9 Skierdays einen Nettoumsatz von rund 130 Mio. Euro aus Personenbeförderung. In den nächsten fünf Jahren werden die Betriebe 320 Mio. Euro in geplante Projekte investieren.

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