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DI Christoph Hinteregger

Vorarlberger Industrie sieht Leit-Vorschlag für eine „Kurzlehre“ differenziert

25. September 2012 | 11:35 Autor: WKV Vorarlberg

Feldkirch (A) Was für „einfachere“ Lehrberufe durchaus verlockend klingen mag, sei für anspruchsvolle technische Lehr-Ausbildungen sicher nicht möglich. Industrie-Spartenobmann DI Christoph Hinteregger reagiert damit auf eine verkürzte und undifferenzierte Wiedergabe seiner Aussagen zum Thema Kurzlehre in einer Vorarlberger Tageszeitung.

„Es ist völlig klar, dass auch noch so engagierte und fleißige AHS-Absolventen einen High-Tech-Lehrberuf in Industrie und Gewerbe nicht mit einer einjährigen Schmalspur-Lehre erlernen können. Das ist eine Illusion“, so Hinteregger.

Er betont aber auch, dass Lehre eben nicht gleich Lehre ist, „eine klare Differenzierung ist in dieser Frage erforderlich.“ „Technische Fähigkeiten bedürfen viel praktischer Übung und Anwendung. Das braucht einfach seine Zeit“, so der Industrie-Sprecher.

Für den WK-Spartenobmann stellt sich zudem die Frage, inwieweit ein solches Modell dem Fachkräftemangel in der Produktion entgegenwirken kann und AHS-Absolventen dann auch langfristig im Produktionsbereich zu halten sind.

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