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vlnr: Dr. Peter Harold (Hypo NÖ), Dr. Andreas Mitterlehner (Hypo OÖ), KR Dr. Jodok Simma (Hypo-Verbandspräsident) und LH Dr. Herbert Sausgruber

„Viele Österreicher bevorzugen Regionalbanken“ Vollversammlung der Landes-Hypothekenbanken in Bregenz

14. Juni 2011 | 10:51 Autor: Vlbg. Hypothekenbank AG Vorarlberg

„Die Mehrzahl der Hypo-Landesbanken hat ihr Ergebnis 2010 steigern können“, berichtete Hypo-Präsident Dr. Jodok Simma (Hypo Vorarlberg) bei der Vollversammlung der österreichischen Landes-Hypothekenbanken, die heuer in Bregenz stattfand. Generell sei ein Trend zu Regionalbanken feststellbar, der den Hypo-Banken zu Gute komme.

In einem kürzlich veröffentlichten Kundenzufriedenheits-Ranking aller österreichischen Banken rangiert der Hypo-Sektor an dritter Stelle. Die Finanzkrise hat mehr als deutlich gezeigt, dass ein fundiertes, auf Kundengeschäft basierendes Geschäftsmodell wie jenes der Hypo-Banken als Regionalbank der richtige Weg ist“, betont Simma. Dies würden auch Kundenumfragen bestätigen.

Zufriedene Kunden empfehlen Hypos
Der Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) hat am 31. Mai 2011 „Recommender“, den Award für die beste Weiterempfehlungsbereitschaft in der Finanzwirtschaft, heuer bereits zum fünften Mal an österreichische Banken, Versicherungen und Bausparkassen verliehen, die sich durch ein besonders hohes Maß an Kundenorientierung auszeichnen. Dabei wurde der Hypo-Sektor auf Basis von 6.000 geführten Interviews an die dritte Stelle in Österreich gereiht. Hypos zeichnen sich, so Simma, durch Kundennähe und ganzheitliche Beratung aus.

Ein Großteil der Wirtschaft und Bevölkerung wolle regionale Banken und keine Großbanken. „Das ist auch im Sinne des Wettbewerbes für die Kunden der günstigere Weg und für eine Volkswirtschaft der weniger riskante“ verwies Simma auf die Risiken von Großbanken für einen kleinen Staat wie Österreich.

Basel III – Abschlag für KMU gefordert
"Basel III ist die falsche Antwort auf die Finanzkrise“ kritisierte Simma und fordert für Großbanken – analog zur Schweiz – höhere Kapitalvorschriften. Die grundsätzliche Ausrichtung bei Basel III gehe in Richtung Kapitalmarkt und zu Lasten der europäischen Kreditwirtschaft. Es gebe aber bereits sinnvolle Änderungsvorschläge, für KMU einen Abschlag bei der Eigenmittelunterlegung vorzusehen.

Gesellschaftliche Wertschöpfung statt Shareholder Value-Denken
Insgesamt fordert Simma ein Umdenken. Die Grundhaltung der gesellschaftlichen Wertschöpfung müsse auch für Banken gelten. Banken sind Dienstleistungsunternehmen und wichtig für jede Volkswirtschaft. Der Finanzsektor sollte aber nicht anstreben, ein eigener Wirtschaftszweig zu sein, sondern sich vielmehr im Gleichschritt mit der realen Wirtschaft entwickeln.

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