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Die Betreuung bei den Hausaufgaben ist für die Kinder eine große Unterstützung.

Verein Tagesbetreuung bietet Schülerbetreuung an 20 Volks- und Mittelschulen an

30. September 2010 | 15:15 Autor: Pzwei. Vorarlberg
Neu in diesem Schuljahr: Volksschule Bürs, Mittelschule Lauterach und Heilpädagogisches Förderzentrum Jupident - ab 4. Oktober Schülerbetreuung auch in Schwarzach

Bereits an 20 Volks- und Mittelschulen organisiert der Verein Tagesbetreuung in Zusammenarbeit mit Schulen und Gemeinden die Schülerbetreuung. Buben und Mädchen bekommen dort auf Wunsch ein Mittagessen, werden bei den Hausaufgaben unterstützt und haben auch noch genügend Zeit zum Spielen. Neu in diesem Schuljahr dazugekommen sind die Schülerbetreuung für die Mittelschule Lauterach, die Volksschule Bürs und das Heilpädagogische Förderzentrum Jupident. Am 4. Oktober startet die Schülerbetreuung in Schwarzach an der Volksschule und der Mittelschule.

„Die Kinder sollen sich bei uns wohlfühlen." Das ist für Monika Lisch die wichtigste Aufgabe, die eine Schülerbetreuung zu erfüllen hat. „Freilich steht auch die pädagogische Arbeit für unsere Betreuerinnen im Vordergrund: Die Kinder werden bei den Hausaufgaben begleitet und erhalten ein sinnvolles Spiel- und Beschäftigungsangebot." Lisch ist Mitarbeiterin des Vereins Tagesbetreuung und koordiniert die Schülerbetreuungen im Vorarlberger Oberland.

Bereits seit vier Jahren organisiert der Verein Tagesbetreuung Schülerbetreuungen im Auftrag für Gemeinden und Schulen. Mit diesem Schuljahr sind es bereits 20 Volks- und Mittelschulen, an denen Mitarbeiterinnen der Verein Tagesbetreuung Kinder in der Zeit zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht oder den ganzen Nachmittag über betreuen.

Flexible Betreuungszeiten
Die Öffnungszeiten sind dabei sehr flexibel und richten sich sowohl nach den Unterrichtszeiten als auch nach dem Bedarf der Eltern. Lisch: „Deshalb gibt es an jeder Schule unterschiedliche Öffnungszeiten. An manchen Schulen betreuen wir die Kinder nur zwischen Schulschluss und Beginn des Nachmittagsunterrichts. An anderen Schulen ist bis 17 oder 18 Uhr geöffnet." Flexibel ist für die Eltern auch die Häufigkeit der Betreuung. „Manche Kinder kommen an allen Schultagen, andere nur an zwei oder drei Wochentagen oder überhaupt nur dann, wenn sie Nachmittagsunterricht haben", erklärt Lisch.

In der neuen Schülerbetreuung im Heilpädagogischen Förderzentrum Jupident haben die Mädchen und Buben dreimal pro Woche die Möglichkeit, die Schülerbetreuung zu besuchen. „Zwei bis vier Betreuerinnen kümmern sich dort gemeinsam um die acht bis 17 Schülerinnen und Schüler." In allen anderen Schulen ist jeweils eine Betreuerin für maximal 16 Buben und Mädchen zuständig.

Nachfrage steigt kontinuierlich
Auch für die Verpflegung der Kinder zu Mittag wird gesorgt. Auf Wunsch erhalten die Kinder ein warmes Mittagessen, das meist in die Schule geliefert wird. Ist ein Kind krank, kann das Mittagessen abbestellt werden und wird nicht verrechnet. Alternativ ist es aber auch möglich, eine eigene Jause für die Mittagspause mitzubringen.

Betreuungspersonen in der Schülerbetreuung sind meist Wiedereinsteigerinnen und Mütter mit eigenen Kindern. Sie sind beim Verein Tagesbetreuung angestellt und nehmen regelmäßig an Fortbildungen rund um das Thema Kinderbetreuung teil. Insgesamt rund 670 Mädchen und Buben werden von ihnen zurzeit beaufsichtigt.

„Der Bedarf hat über die Jahre kontinuierlich zugenommen", berichtet Monika Lisch. Gut angenommen wird die flexible Anmeldung für die Schülerbetreuung, die vor allem Eltern zugute kommt, die in unregelmäßigen Schichtdiensten arbeiten. „Hauptsächlich sind es Krankenschwestern, die diese Möglichkeit nutzen. Sie melden ihre Kinder bei uns an, sobald sie ihre Dienstpläne für den kommenden Monat haben", erzählt Lisch. Im Regelfall erfolgt eine Voranmeldung für die Schülerbetreuung aber bereits vor den Sommerferien für das folgende Schuljahr. In der zweiten Schulwoche müssen Eltern ihre Kinder fix anmelden und auch die Betreuungstage festlegen.

Angesiedelt ist die Schülerbetreuung in der Regel in der Schule oder auf dem Schulareal. In manchen Fällen wie in Rankweil hat die Schülerbetreuung eigene Räumlichkeiten außerhalb der Schulen. Der Elternbeitrag für die Schülerbetreuung wird vom Land Vorarlberg und der jeweiligen Gemeinde gefördert und beträgt derzeit einen Euro pro Stunde.

Fact Box
Schülerbetreuungen des Vereins Tagesbetreuung

_ insgesamt 20 Schülerbetreuungen an

15 Volksschulen: Bürs, Schlins, Thüringen, Ludesch, Nüziders, Rankweil-Montfort, Meiningen, Höchst-Kirchdorf, Höchst-Unterdorf, Hard, Lauterach-Unterfeld, Lauterach-Dorf, Wolfurt-Bütze, Wolfurt-Mähdle, Schwarzach

4 Mittelschulen: Rankweil, Wolfurt, Lauterach, Schwarzach

Heilpädagogisches Förderzentrum Jupident, Schwarzach

_ betreut werden rund 670 Buben und Mädchen

_ Anmeldung: Voranmeldung vor den Sommerferien für das folgende Schuljahr,  Fixanmeldung in der zweiten Schulwoche

_ Kosten: 1 Euro pro Betreuungsstunde, gefördert von Land und Gemeinden

  • Auf Wunsch bekommen die Buben und Mädchen in der Schülerbetreuung des Vereins Tagesbetreuung ein warmes Mittagessen.
    uploads/pics/Mittagessen2.jpg
  • Je nach Witterung haben die Kinder in der Schülerbetreuung auch noch Zeit draußen oder drinnen zu spielen, zu lesen oder einfach auszuruhen.
    uploads/pics/Spielen.jpg

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