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TITELSTORY | Bauen heute

18. Feber 2019 | 10:35 Autor: Wilhelm+Mayer WM | Anzeige Vorarlberg

Basierte in früherer Zeit der Erfolg eines Bauunternehmens auf der Leistungsfähigkeit seiner Mit- arbeiter und einer zeitgemäßen Ausrüstung, haben sich die Kriterien in den letzten Jahrzehnten deutlich erweitert. Eine Sammlung von aktuellen Überlegungen zum Baustellengeschehen zeigt der folgende Artikel.

Gebäude jeder Art und Größe bedeuten Veränderung. Eine Veränderung der unmittelbaren, bewährten, weil bekannten Umwelt – eine Veränderung, mit der Anrainer und Nachbarn häufig mehr Risiken als Nutzen verbinden. Die bereits heimische Bevölkerung fürchtet ein Mehr an anderen, möglicherweise unangenehmen Nachbarn, mehr Verkehr, weniger Ausbzw. Fernsicht ...

Neutralität, Höflichkeit und Rücksichtnahme
Als Bauunternehmen kann man dem nur unaufgeregt begegnen und sich auf eine möglichst neutrale Position zurückziehen. Von Gegnern eines Projektes wird man immer der Komplizenschaft bezichtigt werden. Entziehen kann man sich diesen Entwicklungen nicht. Eine saubere Baustelle und ein anständiges Erscheinungsbild des Baustellenpersonals, Höflichkeit und Rücksichtnahme in den kleinen Dingen sind bescheidene, aber wirkungsvolle Maßnahmen, mit der unmittelbaren Öffentlichkeit umzugehen. Auf einem anderen Blatt stehen die Kosten für Bauverzögerungen, Vandalismus und Imagebeeinträchtigung – bisher sind dafür Vergütungspositionen in den Werkverträgen nicht vorgesehen.

Behörden
Das Studium des Baubescheids und die Kontrolle der Pläne gehören zur Standardvorbereitung der Bauleitung. Damit ist man auf kritische Punkte vorbereitet und kann diese mit dem Bauherrn und der Behörde lösen. Natürlich vertritt Wilhelm+Mayer primär die Interessen des Kunden, was nicht daran hindern darf, strittige Angelegenheiten nüchtern zu betrachten In aller Regel gilt es Emotion aus der Diskussion zu nehmen und zu vermitteln. Meistens zeigen sich Behörden gegenüber sachlichen Argumenten durchaus zugänglich. Missstände, die von eigenen Leuten selbst verursacht werden, gilt es möglichst umgehend abzustellen, was meistens nicht mit großem Aufwand verbunden ist.

Präventiv handeln – informieren
Bauen hat für Anrainer tatsächlich immer auch mit Beeinträchtigung des gewohnten Lebens zu tun. Arbeitslärm, Schmutz, Verkehrsbeeinträchtigungen sind Faktoren, die sich beim Bauen in der Nachbarschaft kaum vermeiden lassen. Morgens einen unüberwindbaren Graben vor der Haustüre oder der Garage vorzufinden, mittags kein Wasser verfügbar zu haben, abends keine Zufahrt mehr zum eigenen Heim – das sind Umstände, die ein Bauunternehmen in Verruf bringen können. Das vorsorgliche Verteilen einer kurzen Information an die Betroffenen über die notwendige Maßnahme und deren Dauer ermöglicht Verständnis. Das ist bei Wilhelm+Mayer oft praktizierte Praxis. Auch ein behelfsmäßiger Übergang über einen Graben sorgt für positive Stimmung.

Sauberes Erscheinungsbild
Nichts liebt der Vorarlberger mehr als Sauberkeit und Ordnung. Hier spielen der Auftritt der Mannschaft, das Erscheinungsbild von Fahrzeugen, Maschinen und Baustellen eine extrem wichtige Rolle. Ordentliche Absperrungen,aufgeräumte Baustellen, geordnete Lagerung von Baustoffen, gereinigte Maschinen und Fahrzeuge sind eine Visitenkarte für das UnterBasierte nehmen und dienen auch der Sicherheit. Der höfliche Umgang mit Anrainern, Bauherren und nicht zuletzt des Baustellenpersonals vor Ort untereinander sowie rücksichtsvolles Benehmen ermöglichen ein „gutnachbarliches“ Klima.

Stand der Technik
Die Pflege des technischen Standards und die Weiterentwicklung der Mannschaft sind seit jeher unverzichtbare Elemente des Erfolgs. Das wache Beobachten von neuen Trends oder Möglichkeiten der Schalungstechnik sowie das Angebot an vorgefertigten Leistungen, an innovativen Baustoffen und neuen Verfahren sind nicht nur Aufgabe der Geschäftsführung. Hier müssen die praktischen Erfahrungen von der Baustelle ebenso einfließen wie die Beobachtungen und Lösungsvorschläge der Bauleiter. Erst die Summe dieser Meinungen und Erfahrungen sowie die gut vorbereitete tatsächliche Umsetzung neuer technischer Einrichtungen und Verfahren führen zum Erfolg.

Kommunikation und Teamgeist
Basis funktionierender Abläufe auf einer Baustelle ist seit jeher die Kommunikation. Nur wenn das, was zu geschehen hat, zwischen Bauleitung, Polier und Mannschaft gut abgestimmt ist, wird sich der Baufortschritt entsprechend einstellen. Was wie eine Binsenwahrheit klingt, ist immer noch eine der wichtigsten Komponenten für den Bauerfolg. Wenn die Funktionen und die Arbeit aller Teammitglieder zielgerichtet ineinander greifen wie ein Räderwerk einer Maschine, lassen sich Dinge positiv bewegen und auch große Herausforderungen bewältigen.

Technische Kommunikation
Mobiltelefonie ist Fluch und Segen. Dient sie dem knappen Austausch von Informationen, erfüllt sie ihren Zweck. Wird sie zur kurzfristigen Improvisation aufgrund schlampiger Organisation einer Baustelle missbraucht und zur Regel, wirkt sie einem Erfolg entgegen. Auch hier ist sensible Führungserfahrung erforderlich, um lenkend einzugreifen. 

Baustellenoffice
Gehört die Mobiltelefonie nun schon seit Jahrzehnten zum Kommunikationsstandard, steht der nächste Schritt, der Austausch digitaler Daten zwischen Baustelle, Bauleitung und zentraler Verwaltung bevor. Die Bauleute vor Ort freuten sich schon in der Vergangenheit nicht über die notwendige schriftliche Dokumentation der Baustelle. Der Einsatz digitaler Kommunikationstechnik bietet hier einerseits Erleichterung durch standardisierte Eingaben an, verlangt allerdings eine disziplinierte Verwendung der angebotenen Möglichkeit. Ziel dieser Form der Kommunikation ist es, Fehlentwicklungen auf der Baustelle rascher erkennen zu können, aber auch den Austausch technischer Informationen zu beschleunigen. Das wird Poliere und Vorarbeiter, aber auch Bauleiter und die Verwaltung vor neue Herausforderungen stellen. Es ist dies der Schritt zum Baustellenoffice.

Fachpersonal
In Zeiten der Hochkonjunktur ist die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften schwierig, der Erfolg dabei eher gering. Deshalb hat man sich bei Wilhelm+Mayer entschieden, permanent an einem Stamm von Fachpersonal zu arbeiten. Seit Jahrzehnten ist eine intensive Lehrlingsausbildung Hauptbestandteil der Personalpolitik. Damit verfügt man über eine solide Zahl an Fachleuten, die als Fach- und Vorarbeiter oder als Poliere und Bauleiter die Ausführungsqualität und verlässliche Termineinhaltung der Bauleistungen ermöglichen. Aber auch in diesem Bereich herrscht ein dichter Wettbewerb um die fähigsten Mitarbeiter und Lehrlinge, dem man sich mit unterschiedlichsten Maßnahmen stellen muss.

Kernkompetenz
Alle diese Maßnahmen machen nur dann Sinn, wenn sie die Kernkompetenz von Wilhelm+Mayer, das Bauen, entsprechend unterstützen. Nur wer heute nach den richtigen Antworten und zeitgemäßen Wegen sucht, wird langfristig zu den Gewinnern zählen. Auch das ist eine Erkenntnis aus der über achtzigjährigen Tradition des Unternehmens.

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Wilhelm + Mayer Bau GmbH

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