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Alfred Felder, CEO Tridonic

Technologiewandel erfordert Strukturanpassungen bei Tridonic

22. März 2013 | 10:42 Autor: Zumtobel Vorarlberg

Dornbirn (A) Die Firma Tridonic, ein Hersteller von Lichtkomponenten und Tochtergesellschaft der Zumtobel Gruppe, passt ihre Strukturen an die Anforderungen des Technologiewandels hin zu LED an.

Aufgrund des Umsatzrückgangs in der konventionellen Lichttechnik ist es erforderlich, die indirekten Kosten auf das derzeit niedrigere Umsatzniveau anzupassen. In diesem Zusammenhang werden weltweit rund 60 Stellen abgebaut. Die Tridonic Hauptverwaltung in Dornbirn ist mit knapp 30 Stellen betroffen.

„Wir sehen heute schon sehr erfreuliche Umsatzzuwächse bei unseren innovativen LED-Produkten. Leider können diese Umsätze den Einbruch in der konventionellen Lichttechnik, der sich auch weiter fortsetzen wird, noch nicht kompensieren. Um uns für die Zukunft gut aufzustellen, um weiter in die Erneuerung des Portfolios und unsere globale Marktpräsenz zu investieren, ist es notwendig, die Strukturen anzupassen. Wir bedauern es sehr, dass dies mit einem Mitarbeiterabbau verbunden ist. Es ist unser Ziel, in enger Kooperation mit den Sozialpartnern die betroffenen, allesamt gut qualifizierten Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen“, erläutert Alfred Felder, CEO Tridonic.

Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Firma Tridonic wurde bereits in den letzten Wochen und Monaten ein Maßnahmenpaket zur Sicherung des Standorts in Vorarlberg eingeleitet. Neben der Übernahme von Aufgaben in der indirekten Produktion auch für das Werk Ennenda, im nahen Schweizer Kanton Glarus gelegen, trägt insbesondere die Verlagerung von Volumenprodukten aus Ennenda und Spennymoor, UK, zur besseren Auslastung des Komponentenwerks in Dornbirn bei. Auch der überwiegende Teil der neuen LED-Konverter-Generation, die in diesem Jahr in den Markt eingeführt werden wird, wird ab Sommer 2013 in Dornbirn gefertigt.

„Wir haben hier am Standort Dornbirn eine große Anzahl von hervorragend qualifizierten Lichtspezialisten. Dieses Know-how wollen wir in Zukunft um die Themen Elektronik, Chipdesign und Software-Entwicklung ausbauen und hier wird der Standort Dornbirn natürlich eine führende Rolle spielen. Es ist meine Vision, Tridonic zu einer attraktiven integrierten Halbleiter-Elektronik-Company zu machen“, so Alfred Felder.

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