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Susanne Rauch, Sprecherin der Ein-Personen-Unternehmen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Soziale Absicherung für EPU weiter gestärkt: Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird für Unternehmerinnen deutlich verbessert

20. März 2013 | 16:40 Autor: WKV Vorarlberg

Feldkirch (A) Susanne Rauch, die Sprecherin der Vorarlberger Ein-Personen-Unternehmen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, begrüßt das heute im Ministerrat beschlossene KMU/EPU-Maßnahmenpaket.

Erfreulich ist, dass durch das Bestreben der Wirtschaftskammer wesentliche Verbesserungsvorschläge für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) eingeflochten wurden.

SVA-Beitragsbefreiung während Wochengeldbezug

Während des Wochengeldbezuges kann die Unternehmerin künftig eine Beitragsbefreiung von der Sozialversicherung erwirken, wobei der Krankenversicherungsschutz aufrecht bleibt. Außerdem können Gewerbetreibende künftig neben dem Bezug von Kinderbetreuungsgeld einer geringfügigen Erwerbstätigkeit nachgehen und müssen auch in dieser Zeit keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das heißt, sie können eine Ausnahme von der Pflichtversicherung nach der Kleinunternehmerregelung beantragen. „Mit diesem Maßnahmenpaket wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Unternehmerinnen deutlich verbessert“, freut sich Susanne Rauch. Gerade für Unternehmerinnen sei dies enorm wichtig, da sie zumindest in der Zeit rund um die Geburt und in der Kleinkindphase von finanziellen Existenzsorgen befreit sind.

Vom jüngst beschlossenen EPU-Maßnahmenpaket profitieren nicht nur die Unternehmerinnen, sondern alle Ein-Personen-Unternehmen. Insbesondere der zinsfreie Aufschub von Versicherungsnachzahlungen nach dem dritten Jahr der Gründung kann Jungunternehmer entlasten. Denn die Nachzahlung der Versicherungsbeiträge innerhalb eines Jahres stellt Jungunternehmer vor eine große Hürde. Schließlich soll zunächst für das Jahr 2014 ein Überbrückungshilfe-fonds bei der SVA eingerichtet werden, aus dem EPU und Betriebe mit Einkünften unter der Mindestbeitragsgrundlage im Einzelfall einen temporären Zuschuss zu den Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen beantragen können.

Susanne Rauch betont, dass die soziale Absicherung gerade für EPU ein zentrales Anliegen ist, um ein existenzsicheres Leben und erfolgreiches Wirtschaften zu ermöglichen. „Gemeinsam mit dem zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Krankengeld für Selbstständige ab der 6. Krankheitswoche und der Verdoppelung des Wochengeldes für selbstständige Unternehmerinnen konnte das Netz der sozialen Absicherung für die Vorarlberger Ein-Personen-Unternehmen noch dichter geknüpft werden“, so Rauch.

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