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Alexandra Berlinger – Informationen zur Künstlerin finden sich auf ih-rer Website unter www.tat-ort.net

„Marie“ – Kunstwerk vor der inatura in Dornbirn

22. September 2010 | 12:29 Autor: WKV - Industrie Vorarlberg
Alexandra Berlinger gewinnt Wettbewerb zum 10-jährigen Jubiläum des Aktionstages „F.i.T. – Frauen in technische Zukunftsberufe“

Vor 10 Jahren initiierte Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel den Aktionstag „F.i.T. – Frauen in technische Zukunftsberufe“ – zum runden Jubiläum schrieben deshalb das Land Vor-arlberg, die V.E.M. – Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie und die Stadt Dornbirn einen Wettbewerb um ein Kunstwerk aus, zu dem fünf Vorarlberger Künstlerinnen eingeladen waren. Aus der letztwöchigen Jury-Sitzung ging das Projekt „Marie“ von Alexandra Berlinger als Sieger hervor. Das Kunstwerk soll Ende November seinen Platz vor der inatura in Dornbirn finden.

Mut zur Technik:
Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel freut sich über das Projekt: „Das Kunstwerk „Marie“ soll Mädchen und junge Frauen motivieren, sich bei ihrer Berufswahl für eine technische Aus-bildung zu entscheiden.“

Die Künstlerin:
Alexandra Berlinger beschreibt ihr Konzept folgendermaßen: „Meine Absicht für diesen Wettbewerb war die Entwicklung eines starken Zeichens, Frauen im technischen Berufsfeld potent in Szene zu setzen, dabei alle 114 weiblichen Lehrlinge der V.E.M. einzubinden und mit bekannten Technikerinnen/Wissenschaftlerinnen aus der Geschichte in eine identitätsstiftende und die regionalen Grenzen überschreitende Verbindung zu bringen. Nachdem nicht bewiesen werden muss, dass Frauen Technik beherrschen und weiterentwickeln können, geht es bei dieser Arbeit nicht um die symbolische Repräsentation der Thematik - eine rosarote Nähmaschine kam also nicht in Frage - sondern darum die Lehrlinge aktiv in den Entstehungsprozess einzubinden. Nicht die spezifischen Fertigkeiten sondern die Individuen sollen dabei im Vordergrund stehen.“

Ausführung des Kunstwerks:
Alexandra Berlinger wird alle 114 Lehrmädchen in den Firmen aufsuchen, mit ausgewählten Biografien bekannter Beispiele von Technikerinnen/Wissenschaftlerinnen aus der Geschichte konfrontieren und sie darum bitten, ihren eigenen Vornamen gemeinsam mit jenen der ausgegebenen Beispiele handschriftlich auf einen Zettel zu notieren. Sie wird dann diese Namen digitalisieren und daraus ein 3-dimensionales Objekt entwickeln.

Die Vornamen werden aus 3 mm starkem Stahlblech ausgeschnitten (Plasmaschneiden), feuer-verzinkt und abschließend pulverbeschichtet. Die einzelnen Namenszüge werden miteinander zu einem stabilen Block verschraubt. Das Gesamtelement der miteinander verbundenen Namenszü-ge wird mittels eines Rohrgestänges aus Edelstahl auf zwei Seiten aufgehängt und in Schwebe gehalten. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 3,5t.


 

  • Skizzen „Marie“
    uploads/pics/Marie1.jpg

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