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Der Vorstand der Zumtobel AG mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates anlässlich der heutigen Hauptversammlung v.l.n.r.: CFO Mathias Dähn, Aufsichtsratspräsident Jürg Zumtobel, CEO Harald Sommerer, COO Martin Brandt

Informationen anlässlich der Hauptversammlung der Zumtobel AG

26. Juli 2013 | 15:06 Autor: Zumtobel Vorarlberg

Dornbirn (A) Die Hauptversammlung der Zumtobel AG, die am Konzernsitz in Dornbirn tagte, hat die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Zumtobel AG entlastet. Mit einer Anwesenheit bzw. Vertretung von 235 stimmberechtigten Aktionären, die 61,88 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft repräsentierten, wurde erneut eine hohe Präsenz erzielt.

Der Vorstand, bestehend aus CEO Harald Sommerer, CFO Mathias Dähn und COO Martin Brandt, wurde für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012/13 mit sehr großer Mehrheit entlastet. Auch die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden mit sehr großer Mehrheit entlastet.

In seinem Lagebericht über das Berichtsjahr 2012/13 zeigte CEO Harald Sommerer auf, in welchen Bereichen der Lichtkonzern Fortschritte erzielen konnte: „Insbesondere bei der Marke Tridonic konnten wir zeigen, dass wir mit dem Strukturwandel umgehen können. Hier ist es uns gelungen, unsere Kosten zu reduzieren und gleichzeitig in die Neuproduktentwicklung und den Know-How-Aufbau zu investieren. Bei Tridonic haben wir sicherlich Terrain gut gemacht, was durch den Anstieg der Neuproduktrate von 36% auf 46% und die Steigerung der LED-Konverterumsätze um 129% im Vergleich zum Vorjahr unterstrichen wird.“

Für das Leuchtensegment zog Sommerer eine gemischte Bilanz: „Bei der Marke Zumtobel können wir rückblickend auf die letzten drei Jahre erfreuliche Fortschritte sehen. Im Berichtsjahr konnten wir zwar nicht an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen, aber dennoch eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen. Bei Thorn hatten wir allerdings – verursacht durch das schwache Konjunkturumfeld – einen Rückschlag bei der Ergebnisentwicklung zu verzeichnen. Umso vehementer müssen wir hier an den Themen Auslastung der Fabriken, Verbesserung des Vertriebsansatzes und Wachstum in Asien arbeiten.“

Auch mit Blick auf die Finanzlage des Unternehmens konnte Harald Sommerer über positive Entwicklungen berichten: „Dank eines sehr disziplinierten Bestands- und Forderungs-Managements ist es gelungen, unsere Liquidität deutlich zu verbessern. Der Free Cashflow hat sich mit 44,8 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Dadurch konnten wir auch die Nettoverschuldung des Konzerns reduzieren.“

Dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat folgend bewilligte die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2012/13 eine Dividende von 0,07 EUR pro Aktie (VJ: 0,20 EUR). Die Ausschüttung entspricht rund 50% des Nettoergebnisses. Die Auszahlung der Dividende erfolgt am kommenden Freitag, 02. August 2013. Die Hauptversammlung beschloss ferner die Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2013/14 und wählte die KPMG Austria AG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, zum Abschlussprüfer für den Jahres- und den Konzernabschluss 2013/14.

Das Geschäftsjahr 2012/13 in Zahlen
Das Geschäftsjahr 2012/13 der Zumtobel Group war geprägt von einem schwierigen konjunkturellen Umfeld sowie großen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Technologiewandel hin zu LED. Vor diesem Hintergrund ging der Konzernumsatz im Berichtsjahr um 2,9% auf 1.243,6 Mio EUR (Vorjahr: 1.280,3 Mio EUR) zurück. Sehr erfreulich hat sich erneut der Umsatz mit innovativen LED-Produkten entwickelt, der im Vergleich zum Vorjahr um 49,8% auf 274,5 Mio EUR gesteigert werden konnten. Der LED-Anteil am Konzernumsatz vergrößerte sich damit von 14,3% im Vorjahr auf nun 22,1%. Durch die zeitnah eingeleiteten strukturellen Anpassungen konnte das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) mit 35,7 Mio EUR trotz des Umsatzrückgangs und der höheren Entwicklungskosten im Vergleich zum Vorjahr (35,0 Mio EUR) leicht verbessert werden. Aufgrund von negativen Sondereffekten hat sich das Jahresergebnis auf 6,1 Mio EUR (VJ: 15,2 Mio EUR) verringert. Im Vergleich zum 30. April 2012 reduzierte sich der Working Capital-Bestand von 17,8% auf 15,8% des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes. Dies führte zu einem deutlich positiven Free Cashflow in Höhe von 44,8 Mio EUR (VJ: 22,3 Mio EUR). Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem 30. April 2012 von 35,8% auf 35,9%. Die Nettoverbindlichkeiten sanken auf 113,2 Mio EUR (VJ: 141,4 Mio EUR), so dass sich der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – von 38,1% auf 31,7% leicht verbesserte.

Die vollständigen Abstimmungsergebnisse finden Sie unter:
http://www.zumtobelgroup.com/de/hauptversammlung.htm

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