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Große Veränderungen bei WolfVision

02. Dezember 2013 | 08:28 Autor: WolfVision Vorarlberg

Klaus (A) Große Veränderungen sind derzeit beim Vorarlberger Hightech-Unternehmen WolfVision im Gange. Nach 19 Jahren Geschäftsführer-Tätigkeit haben sich Georg und Martin Wolf, die beiden Eigentümer von WolfVision, aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und werden zukünftig Steuerfunktionen in der WolfVision Holding AG übernehmen.

Was mit der Aufnahme von Michael Lisch (Vertriebsleiter der WolfVision GmbH) und Andreas Wohlgenannt (Entwicklungsleiter der WolfVision Innovation GmbH) in die Geschäftsleitung im Sommer diesen Jahres vorbereitet wurde, hat nun mit dem Rückzug der Firmengründer aus dem operativen Geschäft seinen Abschluss gefunden.

„Mit der gemeinsam beschlossenen Re-Positionierung unserer Firma ist nun der Zeitpunkt gekommen, anderen die Führung des operativen Teils unserer Unternehmensgruppe zu überlassen. Mit Michael Lisch und Andreas Wohlgenannt haben wir zwei langjährige Mitarbeiter und Manager, die unser vollstes Vertrauen genießen“, meint Martin Wolf.

Große Herausforderungen
Auf die neuen Geschäftsführer kommen herausfordernde Zeiten zu, will man das Ziel schaffen, sich vom Gerätehersteller zum System- und Lösungsanbieter zu wandeln. Und dies ist notwendig, nachdem WolfVision einen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnet hat. Neben der Konkurrenz aus Asien und dem wirtschaftlichen Abschwung Amerikas, setzten in den vergangenen zwei Jahren vor allem auch Substitutionsgüter wie Apple‘s iPad dem Klauser Unternehmen zu.

Und genau hier will WolfVision ansetzen: In den nächsten Wochen wird WolfVision mit dem Visualizer VZ-9.4 und dem VZ-C6 zwei neue Produkte auf den Markt bringen, die sowohl technisch, als auch vom Ansatz her revolutionär sind und eine perfekte Symbiose mit Tablet-PCs eingehen können. Während die derzeit auf dem Markt verfügbaren Visualizer vereinfacht noch als Dokumentenkameras bezeichnet werden können, sollen die neuen Modelle - in Kombination mit den neuentwickelten Software-Paketen - zukünftig die zentrale Position bei Präsentationen und Schulungen einnehmen.

„Da die Markteinführung aber erfahrungsgemäß - gerade bei sehr innovativen Produkten - nicht unmittelbar zu steigenden Verkaufszahlen führt, gehen wir davon aus, dass unser Absatztief nicht vor Ende 2014 beendet sein wird. Wir denken, dass wir die Talsohle erreicht haben, sehen aber auch, dass die gänzlich neuen Produkte eine Anlaufzeit benötigen, um sich am Markt zu etablieren“, meint Andreas Wohlgenannt.

Mitarbeiterabbau aufgrund von Absatzschwäche
Die Absatzschwäche der letzten zwei Jahre hat WolfVision solange wie möglich kompensiert und auch ein negatives Jahresergebnis in Kauf genommen, welches durch Eigenmittel abgedeckt ist. „Wir sehen uns aber, trotz der noch immer sehr guten Bonität, nicht in der Lage, die für ein Innovationsunternehmen nötigen Rücklagen weiter anzugreifen. Nun ist leider der Punkt gekommen, an dem eine Anpassung der Fixkosten an die derzeitige Auftragslage unumgänglich ist und wir uns schweren Herzens von 10 Prozent unserer 90 Mitarbeiter trennen müssen“, erklärt Michael Lisch. Der neue Geschäftsführer verspricht: „Wir haben bereits unser Netzwerk aktiviert und werden versuchen, jeden betroffenen Mitarbeiter bestmöglich bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Dazu fühlen wir uns verpflichtet.“

Trotz des schmerzlichen Einschnittes, sehen die neuen Geschäftsführer eine Trendwende in der Zukunft. Sie wollen nicht nur das Unternehmen selbst schlanker aufstellen, sondern  auch die Anzahl der angebotenen Produkte verringern und den Fokus wieder stärker auf Innovationen legen, damit Kunden leichter den Unterschied zum Mitbewerb erkennen. „Auch wenn wir den Gürtel enger schnallen müssen, sind wir überzeugt, dass wir gestärkt aus dieser schwierigen Phase hervorgehen werden“, so Wohlgenannt.

Firmenbeschreibung:
Das österreichische High-Tech Unternehmen WolfVision ist mit über 30 Jahren Erfahrung ein Pionier im audio-visuellen Markt. Mit Vertriebsniederlassungen in den USA, Singapur, Dubai, Kanada, Japan, Deutschland und England beschäftigt das Familienunternehmen mittlerweile weltweit über 100 Mitarbeiter, davon 80 am Stammsitz in Vorarlberg.

WolfVision hat sich auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb optisch-elektronischer Präsentationsgeräte im Premium-Qualitätssegment spezialisiert und ist heute in über 50 Ländern weltweit als erste Adresse für Visualizer-Technologie etabliert. Durch alljährliche Millionen-Investitionen in Forschung und Entwicklung setzt das österreichische Unternehmen stets neue Maßstäbe auf dem Markt. Vieles, was heute bei Visualizern als „Stand der Technik” gilt, wurde erstmals von WolfVision auf den Markt gebracht und mit etlichen Auszeichnungen prämiert.

Die in den 80er-Jahren von Seniorchef Josef Wolf erfundenen Visualizer sind die flexibelsten aller modernen Präsentationsgeräte. Sie können jede Art von Vorlage wie Bücher, Fotos und dreidimensionale Gegenstände schnell und einfach aufnehmen und liefern hochauflösende Bilder für Video-Beamer, Monitore, Whiteboards oder Videokonferenz-Systeme. Haupteinsatzgebiete sind die Aus- und Weiterbildung, Seminare und Konferenzen. Aber auch im Gesundheitswesen sowie in Gerichtssälen werden vermehrt Visualizer eingesetzt.

Als weltweit führender Hersteller vertrauen renommierte Kunden wie Google, Microsoft, NASA, Audi, Porsche, Nike, OMV, Magna, Cisco, HP, der New York Supreme Court oder die Harvard University auf Produkte von WolfVision.

    WolfVision GmbH

    Oberes Ried 14, 6833 Klaus
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