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Die Experimentierfreude der Schülerinnen war groß (© OVE/Joseph Krpelan)

femOVE-Initiative Girls! Tech Up greift – "Du kannst Technik"

27. Oktober 2016 | 08:49 Autor: OVE Startseite, Wien

Wien (A) "Eigentlich hab ich mir gedacht, dass die Technik nur etwas für Männer ist, aber heute hab ich gemerkt, dass wir Mädchen das genauso schaffen!" – so die spontane Reaktion einer jungen Teilnehmerin. Und besser könnte das Feedback auf "Girls! Tech Up" nicht ausfallen. Über 400 Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren strömten ins Haus der Ingenieure in Wien. Dort konnten sie Technik "live" erleben und ihre Fragen zu Berufen und Ausbildungen im Bereich Elektro- und Informationstechnik den Expert/innen, Lehrlingen und Personalist/innen der Top-Branchenunternehmen wie A1, AIT, APG, Kapsch, ÖBB Infra, Verbund und Wien Energie sowie Professor/innen und Schüler/innen von TGM und HTL Mödling stellen.  

Technik macht Spaß
Viel Spaß und Erfolg hatten die Mädchen vor allem an den zahlreichen Mitmach-Stationen: Löten mit Kapsch, Glasfasern spleißen bei A1, dem Schließen eines Stromkreises mit „Sprungbrett“ oder beim Geschicklichkeitsspiel "Der heiße Draht" des TGM – dies nur als kleiner Ausschnitt aus dem Programm. Expertinnen vor Ort steckten mit ihrer Begeisterung für ihren Beruf in der Elektro- und Informationstechnik viele der Schülerinnen an, weitere Beispiele von erfolgreichen (Elektro-)Technikerinnen waren  über Videos am Stand von whatchado zu sehen.

"Was soll ich werden? Wie komme ich zu meinem Traumjob?" – die zwei häufigsten Fragen, wenn es um die Berufswahl geht. Girls! Tech Up – die Initiative von femOVE, dem Netzwerk für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – zeigt auf, dass die Bereiche Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation und Informationstechnik zukunftsorientierte, gut bezahlte und spannende Jobs mit Perspektiven für Mädchen bieten. In ihrem Impulsvortrag motivierte Mag. Sandra Baierl, Leiterin des Ressorts Karriere im Kurier, die Schülerinnen, sich zunächst ein Bild über die eigenen Interessen, Stärken und Berufsvorstellungen zu machen und dann zielstrebig in diese Richtung zu gehen. Karriere-Trainerin Elfriede Gerdenits gab praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung – denn oft sind es nur kleine, aber wesentliche, Schritte, wodurch sich die eigene Bewerbung von den vielen anderen positiv abheben kann.  

Erfolge und Erfahrungen zählen
Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE und Initiatorin von Girls! Tech Up sowie Expertin für Erneuerbare Energien bei APG, über den Mehrwert der Initiative: „Girls! Tech Up ist einzigartig! Hier schnuppern die Mädchen in die Jobs der Ingenieurinnen und Technikerinnen, tauschen sich mit Schülerinnen von Elektrotechnik-HTLs, weiblichen Lehrlingen und Expertinnen aus den Branchen-Unternehmen aus. Erfahren, ausprobieren,  Erfolge in der Technik sammeln – alles ist dabei!“ So manche Schülerin setzte gleich den nächsten Schritt und sicherte sich vor Ort einen Platz für Lehre-Schnuppertage, berufspraktische Tage oder ein Praktikum.  

Klischees aufbrechen
"Die Berufswahl unterliegt immer noch gängigen Klischees, die vielfach nicht den gefragten Berufen und attraktiven Karrieremöglichkeiten entsprechen. Bewusstseinsbildung und Rollenbilder sind Schlüsselfaktoren, um diese Klischees aufzubrechen. Der OVE möchte hier mit Girls! Tech Up die vielfältigen Möglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik aufzeigen und damit eine zukunftsorientierte Berufswahl unterstützen", bekräftigte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel das Engagement des Verbandes.

  • Über 400 Teilnehmerinnen besuchten Girls! TECH UP im Haus der Ingenieure (© OVE/Joseph Krpelan)
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  • Viel Geschick bewiesen die Mädchen an den zahlreichen Mitmach-Stationen: beim Löten, Glasfasern spleißen oder beim Konzentrationsspiel "der heiße Draht" (© OVE/Joseph Krpelan)
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  • Viel Geschick bewiesen die Mädchen an den zahlreichen Mitmach-Stationen: beim Löten, Glasfasern spleißen oder beim Konzentrationsspiel "der heiße Draht" (© OVE/Joseph Krpelan)
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  • Viel Geschick bewiesen die Mädchen an den zahlreichen Mitmach-Stationen: beim Löten, Glasfasern spleißen oder beim Konzentrationsspiel "der heiße Draht" (© OVE/Joseph Krpelan)
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