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Denis McCauley

Das digitale Unternehmen 2013 – The Economist London zu Gast bei Consolidate

13. Juni 2008 | 13:17 Autor: Consolidate Vorarlberg
Anlässlich der offiziellen Freigabe der neuesten Version des Information Management Systems Consolidate durch Christian Bickel, Gründer der Consolidate Software GmbH, am 6. Juni im Panoramahaus Dornbirn sprach Denis McCauley von der Economist Intelligence Unit aus London vor 120 Gästen über die Entwicklung von Unternehmen und der IT innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Einen Tag vor Beginn der Europameisterschaft hat das Vorarlberger Unternehmen Consolidate Software GmbH seine Kunden und Partner ins Four Points by Sheraton im Panoramahaus in Dornbirn geladen. Bevor Christian Bickel am Ende der ganztägigen Veranstaltung die neueste Version der in Dornbirn entwickelten Information Management Software dem internationalen Publikum gegenüber offiziell freigab, konnte sich dieses über Businesstrends im Umgang mit IT informieren. Eröffnet wurde der Kundentag 2008 mit einer Keynote von Denis McCauley.

Basis seiner Rede mit dem Titel ‚The digital Company 2013 – Wie Unternehmen die Technologie in fünf Jahren nutzen werden’ ist ein Bericht des Economist London zu diesem Thema der erst gegen Ende Juni veröffentlicht wird. Denis McCauley ist Direktor der Abteilung Global Technology Research der Economist Intelligence Unit, einer Schwester des renommierten Wirtschaftsmagazins ‚The Economist’. Bei dieser Umfrage wurde weltweit untersucht wie Entscheidungsträger, Manager des sogenannten C-Levels, die Entwicklung der eigenen Unternehmen und im Zusammenhang damit die Informationstechnologie bis zum Jahr 2013 sehen.

Die Weiterentwicklung der Technologie sehen die CEOs, CIOs und CFOs der befragten Konzerne und mittelständischen Unternehmen als Fluch und Segen zugleich. Als größter Einflussnehmer wird sie dazu führen, dass Unternehmensstrukturen sich ändern. Flexibilität aller Unternehmensbereiche und auch der Mitarbeiter in Bezug auf Mobilität wird gefordert sein. Neue Informationsquellen werden sich auftun, Informationsaustausch und Wissensmanagement werden zu Reduktion der Kosten führen, z.B. in Forschung und Entwicklung. Technologie hilft den Unternehmen sich zu öffnen. Sie werden lernen ‚loszulassen’, ihr Wissen und Know-how anderen mitzuteilen. Auf der anderen Seite werden die Sicherheitsstandards aber Dank der Weiterentwicklung doch erhöht.

Technologie verleiht aber auch dem Konsumenten mehr Macht. Im Umgang mit IT vertraute Kunden werden direkter Einfluss nehmen auf das was und wie produziert wird. Die hauseigene Entwicklungsabteilung wird ihre Inputs in fünf Jahren zum überwiegenden Teil vom Kunden beziehen. Begriffe wie ‚co-creation’ oder ‚prosuming’ als Ausdruck für das Teilnehmen des Konsumenten am Produktionsprozess verdeutlichen den Trend zur Zusammenarbeit, den der Unternehmer, aber vor allem auch den mit den Kunden. Der Economist prophezeit: Das Zeitalter für Zusammenarbeit bricht an.

Dass sich dieser Trend nicht erst in fünf Jahren entwickelt, sondern schon seit langem bei der Consolidate Software GmbH Einzug gehalten hat, beweist die neueste Version des Information Management Systems. Jede Branche hat ihre Eigenheiten, bei Consolidate hat man aber verstanden, die Aspekte einer Anwendung aufzugreifen und zu verbessern, mit denen jedes Unternehmen umgehen muss: Wissens- und Informationsmanagement.

Die Neuerungen in der aktuellen Version von Consolidate ergaben sich zu einem Großteil aus den Anforderungen der Anwender. Erreicht wurde u.a. eine schnellere Performance der Software selbst. Die Anwendung wurde vereinfacht trotz Einfügen besonderer Funktionen wie z.B. Protokollierung von Geschäftsfällen. Jeder Mitarbeiter ist noch besser informiert, indem er individuell die Ansicht seiner Informationsfenster gestalten kann. Darin hat er auch die Zahlen summiert oder im Durchschnitt berechnet, die ihn in seinem Bereich des Unternehmens interessieren.

Der Grundidee von Consolidate sind Christian Bickel und Chefentwickler John Hesselaar aber treu geblieben: Erfassen, verarbeiten und archivieren von Information mit dem Effekt, dass diese ohne Aufwand wiedergefunden wird, ohne wissen zu müssen, wo man sucht.

Welche Elemente die Entwicklung von Consolidate noch beeinflussen zeigte sich in den Vorträgen von Günter Lenz, Unternehmensberater mit Firmensitz in der Schweiz und Fred Keßler aus Hannover. Am Nachmittag referierten sie über integriertes Prozessmanagement und Vertriebsmanagement auf Basis von wertorientierter Beratung. Diesen Ansatz hat Günter Matt, der Vertriebsleiter bei Consolidate, in die neue Version einfließen lassen. Vertriebsmanagement gehört nun zum Basispaket der Software.

Consolidate hat aber auch die Kunden selbst zu Wort kommen lassen. In einem von Mitorganisator Georg Gesson geführten Interview ließ Wirtschaftstreuhänder Dr. Farmer aus Innsbruck wissen, wieso seine Kanzlei die Software einsetzt. Mirco Rechsteiner berichtete über die Einführung von Consolidate beim Marktführer für Hygieneprodukte in der Schweiz, der Flawa AG. Die Weiterentwicklungen der Software durch eigene Programmierung bei der Maincor AG, einem stark wachsenden Unternehmensverband aus Deutschland, vorgetragen durch IT-Leiter Bastian Späth, zeigten, dass selbst die Erfinder der Software noch was lernen können.

Die Veranstaltung bot den 120 geladenen Gästen im schönen Ambiente des Panoramahauses in Dornbirn neben dem ausgewogenen Programm genug Zeit und Möglichkeit, sich auszutauschen. Die beiden Firmeninhaber Peter Greither und Christian Bickel waren vom Erfolg des Kundentags überzeugt, hielten aber fest, dass noch mehr getan werden muss, um am Ball zu bleiben.

  • Georg Gesson und Christian Bickel
    uploads/pics/GeorgGesson_CHristianBickel.JPG
  • Peter Greither
    uploads/pics/PeterGreither.JPG

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