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12. Aktionstag "Frauen in Technik"

09. Feber 2012 | 15:12 Autor: VEM Vorarlberg

Feldkirch (A) 170 Mädchen informierten sich heute bei 6 parallelen Veranstaltungen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in technischen Berufen.

Der Bogen der vorgestellten Möglichkeiten war dabei weit gespannt. So stellten sich neben der Fachhochschule Vorarlberg und den 3 Vorarlberger HTLs (Bregenz, Dornbirn und Rankweil) auch die Landesberufsschulen in Bregenz, Feldkirch und Bludenz vor. Die Mädchen bekamen dabei Einblicke in nicht weniger als 10 V.E.M.-Unternehmen: Julius Blum GmbH, illwerke VKW, Doppelmayr, Grass, Zumtobel, z-werkzeugbau-gmbh, Bachmann electronic, Hilti, Erne Fittings und System Industrie Electronic (S.I.E.).

Dass die Entwicklung der Wirtschaft und der Bevölkerung den Frauen in der Technik große Chancen eröffnet, bekräftigt der Geschäftsführer der V.E.M. in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Mag. Sebastian Manhart und verweist auf ein Zukunftsszenario: „Vorarlberg ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas. Fachkräfte von internationalem Format sind die Voraussetzung, um die Entwicklung des Produktionsstandortes erfolgreich zu sichern und fortzusetzen. Da die Geburtenrate rückläufig ist, wird die Nachfrage nach Technikerinnen und Technikern dauerhaft steigen – das ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft!“

Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel, die Schirmherrin des Aktionstages „Frauen in technische Zukunftsberufe“, war persönlich bei der Veranstaltung bei Zumtobel und z-werkzeugbau-gmbH mit dabei. Sie freut sich über den bisherigen Erfolg, sieht aber keinen Grund die Hände in den Schoß zu legen: “Die Zahlen sind erfreulich und zeigen einen Trend zur Technik. Gemessen am Potenzial der Mädchen und Frauen und der zukünftigen Nachfrage am Arbeitsmarkt ist mir das aber noch viel zu wenig.“

Erfolgsbilanz 12 Jahre Aktionstag „Frauen in technische Zukunftsberufe“
Dass die bisherigen Bemühungen im Bereich Bewusstseinsbildung und Rollenwandel etwas bewirkt haben, zeigt die aktuelle Statistik:
•    Lehre in der V.E.M., Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie: Von 2000 bis heute hat sich die Zahl der weiblichen Lehrlinge in der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie mehr als verfünffacht (von 36 auf 196) – alleine im Vergleich zum letzten Jahr ein Plus von 58 Mädchen (nach plus 34 Mädchen im Vorjahr). Beinahe 100 Prozent der Ausbildungsunternehmen der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie bilden derzeit Frauen in technischen Lehrberufen aus. Mit zunehmender Tendenz. Viele V.E.M.-Betriebe wie illwerke vkw, Blum, Hilti, Liebherr, Doppelmayr, Zumtobel, z-werkzeugbau, Grass, Hirschmann, Alpla oder Schelling haben sehr früh auf Frauen gesetzt.
•    Vorarlberger HTL: Auch an den Vorarlberger HTL hat sich der Anteil der Schülerinnen von 4,2 Prozent (2000/01) auf 20,6 Prozent (2010/11) ebenfalls beinahe verfünffacht - ein Wert, der im Jahresabstand um über 4 Prozentpunkte (von 16,2%) gestiegen ist. Mit 488 Schülerinnen ist die absolute Schülerzahl von 359 im Vorjahr recht deutlich gestiegen.
•    FH Vorarlberg: Von 14 auf gut 20 Prozent zugenommen hat die Zahl der erstsemestrigen Bachelor-Studentinnen an der FH Vorarlberg in den Studiengängen Informatik und Mechatronik, die 2004 eingeführt wurden. In beiden Studiengängen studieren derzeit insgesamt 33 Mädchen.

Der Aktionstag „Frauen in technische Zukunftsberufe“ ist eine Initiative des Landes Vorarlberg, des Landesschulrates für Vorarlberg und der  Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) in Zusammenarbeit mit BIFO und Fachhochschule Vorarlberg.

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  • Fotos: V.E.M./Manhart
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Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.)

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