Smarte Technologien auf dem Prüfstand beim Event Forward der Fachhochschule Vorarlberg

Smarte Technologien auf dem Prüfstand beim Event Forward der Fachhochschule Vorarlberg
Den Talk am Campus moderierte Magdalena Meusburger (ganz rechts): Georg Künz, Katrin Paldan, Günter Grabher, Mike Lange. (Foto: FHV/Nina Bröll)

Dornbirn (A) Bei der aktuellsten Ausgabe der Eventserie „FORWARD – gemeinsam weiterdenken“ der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) stand das Thema „Smarte Sensoren für smarte Lebenswelten“ auf dem Programm. Spannende Einblicke in Technologien und Anwendungen gaben die Podiumsteilnehmer, darunter Günter Grabher (CEO Grabher Group) und IoT-Experte Mike Lange.

„Smart“ ist heutzutage allgegenwärtig, unser Leben wird immer vernetzter und Technologie durchdringt alle Bereiche. Was bedeutet es, wenn Smarte Sensoren überall eingesetzt werden? Welche Chancen und Risiken bringt diese Entwicklung mit sich?

Christian Anselmi, Hochschullehrer an der FHV, führte mit einem Impulsvortrag in das Thema ein. Er zeigte auf, wie umfassend Sensoren mittlerweile den Alltag bestimmen und welches Potenzial diese Technologien u.a. für die Bewältigung des Klimawandels haben. Besonders im Bereich Smart Cities lägen viele Chancen, es müsse aber die intelligentere Vernetzung der Infrastrukturen und deren Sicherheit verstärkt in den Fokus rücken, forderte der Experte. Auch IoT-Experte Mike Lange von Sensative plädierte dafür, vom Silodenken abzurücken und bei Projekten von Anfang an im Sinne einer smarten Evolution vernetzt zu denken.

Intelligente Lösungen für den Alltag
Zwei Vertreter bekannter Vorarlberger Unternehmen ermöglichten dem Publikum in der Aula der FHV und im Livestream Einblicke in konkrete Praxisanwendungen. Georg Künz, Solution Architect bei Tridonic, legte dar, dass Sicherheit und Umweltschutz in der Außenbeleuchtung alles andere als widersprüchlich sind. Sensoren seien Sinne für Leuchten, die damit die Umwelt verstehen und auf diese reagieren können. Günter Grabher, CEO und Gründer der Grabher Group, brachte zahlreiche Beispiele für „Smarte Textilien“. Diese messen beispielsweise Feuchtigkeit in Betteinlagen, erkennen Druck in Schuhsolen oder zeichnen den Herzschlag zur medizinischen Überwachung auf. „Wir bringen Computern mithilfe von Sensoren das Fühlen bei“, formulierte es der Unternehmer auf den Punkt.

Magdalena Meusburger, Leiterin der startupstube, führte durch das Programm und moderierte die abschließende Diskussion. Dabei ergänzte Katrin Paldan (Senior Researcher an der FHV) das Podium mit ihrer Expertise im Bereich Forschungsethik.

Über FORWARD – gemeinsam weiterdenken
„FORWARD – gemeinsam weiterdenken“ ist ein Event-Format der FHV. Aktuelle wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und kontrovers diskutiert. Dazu treffen Wissenschafter:innen, Expert:innen und Vordenker:innen im Herzen der Bodenseeregion – am Standort der Fachhochschule in Dornbirn – zusammen. Der abwechslungsreiche Mix aus Keynotes, Diskussionsrunden und Erfolgsstorys aus der Wirtschaft steht für Inspiration, neue Ideen und zukünftige Chancen.

 

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