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LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Verleihung des 13. INNOVATIONaward 2016 und Ausbaupläne der technischen FH OÖ Fakultät Wels

04. Februar 2016 | 10:31 Autor: Land Oberösterreich Österreich, Oberösterreich

Wels (A) Die FH OÖ Wels gehört im deutschsprachigen Raum zu den forschungsstärksten Fachhochschulen und ist zu einem unverzichtbaren Motor für die heimische Ausbildung und Forschung geworden. Die gesamte FH Oberösterreich spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des Wirtschafts- und Forschungsprogramms Innovatives Oberösterreich 2020. 

Ziel dieses Programms ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs zu erhöhen. Bis 2020 entsteht dadurch in Oberösterreich ein Bedarf an 2.500 zusätzlichen Forscherinnen und Forschern.

Mit dem INNOVATIONaward FH Wels holt der FH-Förderverein Wels bereits zum 13. Mal die innovativsten Masterarbeiten sowie Forschungsassistent/innen der Welser FH vor den Vorhang und zeigt so der Öffentlichkeit, wie spannend ein technisch-naturwissenschaftliches Studium sein kann.

Die eingereichten Masterarbeiten aus drei Kategorien „Technik“, „Wirtschaft & Innovation“ und „Umwelt & Naturwissenschaften“ wurden von einer hochkarätigen Jury nach wissenschaftlichen, praxisrelevanten und innovativen Aspekten beurteilt. Bewertet wurden Abschlussarbeiten der Studiengänge Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Bio- und Umwelt-technik, Maschinenbau, Metall und Kunststofftechnik, Innovation and Product Management, Mechatronik/Wirtschaft und Öko-Energietechnik.

Die Preisgelder für die neun prämierten Masterarbeiten werden vom FH-Förderverein Wels gesponsert. Der/die jeweilige Kategorie-Gewinner/in kann sich über einen Scheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen, der/die Zweite über 1.000 Euro und der/die Dritte erhält 500 Euro. Weiters wird beim INNOVATIONaward FH Wels 2016 der/die „Forschungsassistent/in des Jahres“ gekürt und der Sonderpreis „Industrie 4.0“ vergeben. Auch hier werden 1.500 Euro bzw. 1.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.

Der FH-Förderverein Wels bedankt sich bei den Sponsoren dieser Veranstaltung: Dem Land Oberösterreich mit LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, der Stadt Wels mit Bgm. Dr. Andreas Rabl LL.M., bei der Sparkasse OÖ, Dr. Michael Rockenschaub und Prok. Walter Wiesmair, beim AlumniClub FH OÖ und bei der Wirtschaftskammer OÖ Bezirksstelle Wels. 

Innovative Ideen für die heimische Wirtschaft und Industrie
„Die Absolventinnen und Absolventen der FH Oberösterreich zeigen immer wieder aufs Neue, dass sie mit ihren innovativen Ideen einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft und Industrie liefern können. Die Besten unter ihnen werden für ihre Abschlussarbeit mit dem Innovation Award ausgezeichnet. Dazu möchte ich ihnen ganz herzlich gratulieren“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Investition in Bildung für die Zukunft Oberösterreichs
Damit Oberösterreich als Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb auch weiterhin er-folgreich bestehen kann, hat das Land Oberösterreich als erstes Bundesland schon zu Beginn der neunziger Jahre auf das Bildungskonzept der Fachhochschule gesetzt. An der
FH OÖ Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften Wels werden derzeit 13 Bachelor- und 11 Master-Studiengänge angeboten. Rund 1.900 Studierende absolvieren aktuell ihr Studium am FH OÖ Campus Wels. Etwa 4.300 Absolvent/innen hat die FH OÖ Fakultät in Wels bereits her-vorgebracht. Internationalisierung ist einer der wichtigsten Eckpfeiler der Ausbildung an der FH OÖ. An mehr als 90 Partnerhochschulen in 30 Ländern können die Studierenden des FH OÖ Campus Wels ein Auslandssemester verbringen. Vier Studiengänge werden bereits durchgängig in englischer Sprache angeboten: Sustainable Energy Systems, Electrical Engineering, Innovation and Product Management sowie der erst kürzlich präsentierte neue Master Au-tomotive Mechatronics and Management. Neben technischem Know-how und Management-Know-how werden in diesen rein englischsprachigen Studiengängen auch wichtige interkulturelle Kompetenzen vermittelt.

Zukunftsthemen für Oberösterreich
Die FH Oberösterreich erforscht an fünf fakultätsübergreifenden Instituten die Zukunftsthemen für Oberösterreich. Dazu gehören das Institut für Smart Production, das Institut für Logistik, das Institut für Technische Innovation in der Medizin, das Institut für Energie sowie das Institut für Auto-motive Engineering. Besonderes Augenmerk wird auf das Thema Industrie 4.0 und damit auf das Institut für Smart Production gelegt. Die Fakultäten in Hagenberg, Steyr und Wels arbeiten gemeinsam an Themen wie Robotik, Automation, simulationsbasierte Optimierung oder Simulation der Produktionsplanung.

Stadt und Fachhochschule als wichtige Partner
Die Zahl der Studierenden an der Fachhochschule Wels ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im aktuellen Studienjahr befinden sich knapp 1.900 junge Menschen und rund 200 FH-Mitarbeiter/innen in unserer Stadt. Das entspricht zwar nur rund drei Prozent der Welser Gesamtbevölkerung, macht sich aus meiner Sicht aber mit Sicherheit wirtschaftlich bemerkbar. Die Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften der Fachhochschule Wels ist mittlerweile zur wichtigsten Einrichtung bei der Behebung des Technikermangels in Oberösterreich geworden – und dies ist natürlich auch für den Wirtschaftsraum Linz-Wels von größter Bedeutung. Durch die Einführung neuer Studienrichtungen hat es die Fachhochschule Wels geschafft, die Attraktivität des FH-Standortes kontinuierlich zu erhöhen. Davon profitieren nicht nur die Fachhochschule, deren Studierende und die Wirtschaft, sondern natürlich auch die Stadt Wels. Mehr Studierende bringen eine Belebung der Stadt im Allgemeinen und der Innenstadt im Besonderen.

Weitere Stärkung des FH-Standortes notwendig
Obwohl das Image der Fachhochschule Wels in und außerhalb unserer Stadt bereits jetzt ausgezeichnet ist, bedarf es für die Zukunft weiterer Verbesserungen. Als Bürgermeister ist es mir au-ßerordentlich wichtig, den FH-Standort Wels im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiter zu stärken und die Fachhochschule Oberösterreich bei ihren Ausbauplänen bestmöglich zu unter-stützen. Wesentliche Projekte werden in den kommenden Jahren der Bau eines neuen Verwal-tungsgebäudes sowie eine verstärkte Kooperation mit dem Welser Welios sein. Erfreulicherweise nutzt die Fachhochschule Wels dort bereits jetzt eine Fläche von rund 700 Quadratmetern. Wünschenswert wäre es, in den kommenden Jahren einen „City Campus“ im Bereich des Welios be-ziehungsweise der Messe Wels zu errichten. Mit der Absiedlung der Messe Wels in Richtung Westen und dem damit verbundenen Abriss der alten Hallen würde auf diesem Areal ausreichend Platz für einen derartigen FH-Campus entstehen. Darüber hinaus wird es aber jedenfalls auch notwendig sein, den Standort in der Innenstadt weiter auszubauen und zu vergrößern.

    FH Oberösterreich | University of Applied Sciences Upper Austria | FH OÖ Campus Wels

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