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Martyna Grydlik, ein Gummihuhn und Elektronen – ein Erfolgsteam. (Foto: Philipp Greindl)

Johannes Kepler Universität gewinnt 2. Science Slam in Linz

10. März 2016 | 11:37 Autor: Johannes Kepler Universität Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Der 2. Science Slam Linz im restlos ausverkauften Posthof Linz war ein echtes Heimspiel für die ForscherInnen der JKU. Den Sieg errang Martyna Grydlik mit Laserschwert, einem Gummihuhn und Elektronen.

Grydlik vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik beeindruckte sowohl mit enormer Bühnenpräsenz als auch mit einem echten Durchbruch in der Halbleiterphysik, der ihr kürzlich gemeinsam mit Forschungs- und Lebenspartner Moritz Brehm (im Kurzauftritt als „Prof. Heisenberg“ ebenfalls auf der Bühne zu sehen) gelungen ist. Wenn man ein Elektron (symbolisiert durch ein quietschendes Gummi-Huhn) in einen winzigen Quantenpunkt (Vogelkäfig) sperrt, dann können Silizium-Kristalle mit einer raffinierten Technik als Laser eingesetzt werden – dank Heisenbergs Unschärfeprinzip. Unterstützt durch Klänge aus „Star Wars“ und eine perfekte Lichtregie des Posthof-Teams demonstrierte die JKU-Physikerin diesen Effekt mit gezielten Hühnerwürfen samt Laserschwert.

Forschung leicht verständlich
Ebenfalls aus der Physik kommt Martin Glaser, der im Ski-Outfit und mit genialen Wortspielen die Herausforderungen bei der Herstellung von Halbleiterkristallen erklärte. Im Gegensatz dazu verzichtete Jurist Thomas Kirchberger bewusst auf jegliche Demonstrationsobjekte, um sein Fachgebiet „Immaterialgüterrecht“ pantomimisch darzustellen. Mathematiker Peter Gangl hingegen brachte eine prall gefüllte Werkzeugkiste auf die Bühne und veranschaulichte metaphernreich und sehr unterhaltsam anhand einer „Nudelsieboptimierung“ seine mathematischen Methoden.

Das Publikum votierte schließlich für Martyna Grydlik. JKU-Vizerektor Alexander Egyed übernahm die Siegerehrung und überreichte im Namen des BMWFW die Medaille an Martyna Grydlik, die sich damit für die Science Slam-Staatsmeisterschaft am 22.4.2016 im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ am Wiener Heldenlatz qualifizieren konnte.

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