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Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Dr. Gerald Reisinger, GF der FH OÖ

25 Jahre Fachhochschule Oberösterreich

09. September 2019 | 16:19 Autor: Land Oberösterreich Startseite, Oberösterreich

Wels (A) Mehr als 5.700 Studierende an vier Standorten, mehr als 60 Bachelor- und Masterstudiengänge und bislang mehr als 19.000 Absolventinnen und Absolventen – bei der Fachhochschule Oberösterreich kann 25 Jahre nach ihrer Gründung zweifellos von einer Erfolgsgeschichte gesprochen werden. „Der Schlüssel zum Erfolg der FH OÖ liegt in der praxisorientierten Hochschulausbildung. Hier wurde erstmals eine tertiäre Bildungseinrichtung eng mit Unternehmen und Institutionen verbunden. Damit hat Oberösterreich bei den Fachhochschulen österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen“, betont Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Unternehmen loben Zusammenarbeit mit der FH OÖ
Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft steht die FH OÖ als flexibler und verlässlicher Partner zur Verfügung. Die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sind vielfältig:
· Studienprojekte mit Unternehmen/Organisationen
· Berufspraktika
· Bachelor- und Masterarbeiten
· Forschungs- und Entwicklungsprojekte
· Fachtagungen und Workshops
· Personalrecruiting/Karrieremessen

Und diese Möglichkeiten werden auch intensiv genutzt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehr als 1.000 Partnern im In- und Ausland spricht ebenso für die FH OÖ wie deren Feedback. Bei einer von der Spectra-Marktforschung durchgeführten Unternehmensbefragung beurteilten 92 Prozent der kooperierenden Unternehmen die Projektzusammenarbeit mit der FH OÖ mit Sehr gut und Gut.

FH OÖ hat das Land aktiv mitgestaltet
Weitere Grundpfeiler, auf denen der Erfolg der FH OÖ fußt, sind für LH Stelzer die Flexibilität des Systems und die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft. „Die FH geht auf den Bedarf der heimischen Wirtschaft ein, die Lehrinhalte werden laufend überprüft und angepasst. Die gemeinsame Ausarbeitung der Studiengangsinhalte mit der Industrie, Praxisprojekte und Praktika im gesamten Studium und zahlreiche Lehrende mit Industrieerfahrung ermöglichen ein Studium am Puls der Zeit“, betont der Landeshauptmann. Die Fachhochschule Oberösterreich habe dadurch in den vergangenen 25 Jahren die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und auch die Bildungslandschaft Oberösterreichs aktiv mitgestaltet. „Den Verantwortlichen der FH OÖ war und ist die Durchlässigkeit des Bildungssystems wichtig. Daher wurde bereits bei der Gründung der FH ein Studienbefähigungslehrgang ins Leben gerufen“, erklärt LH Stelzer.

Studienbefähigungslehrgang als Vorzeigeprojekt
Der Studienbefähigungslehrgang (SBL) ermöglicht Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss die Chance, sich durch ein Studium höher zu qualifizieren und somit noch bessere Karrierechancen. Der Studienbefähigungslehrgang wird an allen vier FH OÖ Standorten (Hagenberg, Linz, Steyr, Wels) und auch in Braunau am Inn angeboten. Der Standort, an dem der SBL absolviert wird, spielt dabei keine Rolle für das darauf folgende Studium. Es stehen wieder alle Standorte offen, egal wo der SBL besucht wurde. „Wir möchten mit diesem Lehrgang allen Menschen in Oberösterreich den Zugang zu einem Studium ermöglichen. Nicht zuletzt werten wir damit auch die Lehre auf“, sagt LH Stelzer. Das Angebot diente rasch als Vorbild für ähnliche Bildungsangebote im dualen Bereich in der Steiermark, in Salzburg und in München.

Geeinte Politik
Besonders hebt LH Stelzer auch hervor, dass die FH OÖ über alle Parteigrenzen hinweg als eine für unser Bundesland sehr wichtige Bildungseinrichtung wahrgenommen wird. „Ohne diese politische Einigkeit im Land hätte die Erfolgsgeschichte der FH OÖ so nicht geschrieben werden können“, ist der Landeshauptmann überzeugt. Die regionale Aufteilung auf vier Standorte sei eine weitere Einzigartigkeit der Fachhochschule Oberösterreich: „Zum einen werden dadurch Hagenberg, Linz, Steyr und Wels weiter aufgewertet und die Regionen gestärkt, zum anderen ermöglicht die dezentrale Ansiedlung der FH OÖ-Fakultäten verstärkt oberösterreichweit den Zugang zu einer Hochschulbildung“, unterstreicht LH Stelzer.

Hochqualifizierte Fachkräfte in OÖ halten
Als einen positiven und wichtigen Aspekt für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bezeichnet LH Stelzer die Tatsache, dass die FH OÖ mit ihren unterschiedlichsten und praxisorientierten Studiengängen – vor allem im technischen Bereich - dem „Brain Drain“ nach Wien, Graz, Innsbruck oder Salzburg entgegenwirkt. „Dank des Angebots der FH OÖ starten weniger Maturantinnen und Maturanten ein Studium außerhalb Oberösterreichs. Dadurch können wir hochqualifizierte Fachkräfte in Oberösterreich halten und so dem wachsenden Fachkräftebedarf entgegenwirken“, erklärt LH Stelzer.

An der FH OÖ lehren und forschen Top-Wissenschaftler/innen
Das Problem „Brain Drain“ betrifft nicht nur Studierende und Fachkräfte, sondern auch die Wissenschaft. Hier sorgt die FH OÖ ebenfalls für eine positive Entwicklung: „Immer mehr Top-Wissenschaftler/innen bleiben als FH-Professor/innen in Oberösterreich“, betont LH Stelzer. Gemeinsam mit den aus dem Ausland geholten Wissenschaftler/innen würden diese dafür sorgen, dass die Fachhochschule Oberösterreich national wie auch über die Grenzen Österreichs hinaus beachtete Standards sowohl im Bildungs- als auch im Forschungsbereich setzt. Für LH Stelzer hat die FH OÖ aber auch als Arbeitgeber einen hohen Stellenwert: „Immerhin sind an den vier Standorten Hagenberg, Linz, Steyr und Wels mehr als 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Fachhochschule OÖ tätig.“

  • Dr. Gerald Reisinger, GF der FH OÖ, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.
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