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HYPO Generaldirektor Dr.Andreas Mitterlehner

HYPO Oberösterreich mit gutem Ergebnis

26. April 2019 | 11:49 Autor: APA-OTS Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Die HYPO Oberösterreich blickt auf ein operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Bei einer nahezu gleichgebliebenen Bilanzsumme von 7,77 Milliarden Euro (2017: 7,76 Milliarden Euro) wurde ein Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von 20,1 Millionen Euro erzielt (2017: 12,1 Millionen Euro). Das ist eine Steigerung von 66 Prozent. "Mitverantwortlich für diese gute Entwicklung waren ein deutlich gestiegenes Finanzierungsvolumen im gemeinnützigen und privaten Wohnbau, eine weiterhin ausgezeichnete Risikolage sowie ein sehr gutes Wertpapiergeschäft", betont HYPO Generaldirektor Dr.Andreas Mitterlehner.

Marktführerschaft im Wohnbau
Das langfristige Ausleihungsvolumen wurde auf hohem Niveau weiter gesteigert. Es erhöhte sich um 1,1 Prozent auf 5,14 Milliarden Euro (2017: 5,08 Milliarden Euro). Nach wie vor bemerkenswert ist die Stellung der HYPO Oberösterreich als Wohnbaubank in Oberösterreich. Fast 70 Prozent des gesamten Finanzierungsvolumens entfallen quer über alle Marktsegmente und Zielgruppen auf den Bereich Wohnbau. Dabei konnte nicht nur die Marktführerschaft im Großwohnbau gehalten werden, sondern auch das Finanzierungsvolumen für den privaten Wohnbau deutlich gesteigert werden. Das gesamte Ausleihungsvolumen ging geringfügig auf 5,56 Milliarden Euro (2017: 5,66 Milliarden Euro) zurück, weil bewusst kurzfristige Finanzierungsrahmen reduziert wurden.

Geringste Kreditrisiken
Herausragend ist nach wie vor das im österreichweiten Vergleich geringe Risiko im Ausleihungsgeschäft. Der in der Bilanz ausgewiesene Stand der Risikovorsorgen beträgt zum 31.12.2018 lediglich 9,6 Millionen Euro (2017: 11,8 Millionen Euro). Die Wertberichtigungsquote von nur 0,20 Prozent stellt unter den österreichischen Universalbanken weiterhin den absoluten Spitzenwert dar. Ebenfalls ausgezeichnet ist der Wert der wichtigen NPL-Ratio (Non performing loans). Diese betrug zum Ende 2018 lediglich 0,27 Prozent (2017: 0,37 Prozent). „All diese Werte machen deutlich, auf welch sicherem und nachhaltigen Kreditgeschäft wir aufbauen“, so HYPO Generaldirektor Andreas Mitterlehner.

Wachstum bei Emissionen und Veranlagungen
Das Emissionsvolumen konnte auf hohem Niveau weiter gesteigert werden. Es erhöhte sich um 2,61 Prozent auf 4,32 Milliarden Euro (2017: 4,21 Milliarden Euro). Hauptverantwortlich war dafür die erfolgreiche Platzierung eines hypothekarisch besicherten Pfandbriefes am internationalen Kapitalmarkt im Volumen von 300 Millionen Euro. Binnen kürzester Zeit war die Emission deutlich überzeichnet. „Diese Emission hat einmal mehr gezeigt, dass wir sowohl im In- wie auch im Ausland als sicherer und starker Partner anerkannt sind“, erläutert Andreas Mitterlehner. Sehr erfreulich verlief auch die Emissionstätigkeit bei den Wohnbau-Wandelschuldverschreibungen (Wohnbauanleihen). Hier konnte im Jahr 2018 ein Volumen von 60,5 Millionen Euro platziert werden. Die HYPO Oberösterreich ist damit in diesem Bereich die Nummer Zwei am österreichischen Bankenmarkt.

Im Wertpapierbereich gab es einen Netto-Vermögenszufluss von 60 Millionen Euro. Damit konnte das von der Bank verwaltete Kundendepotvolumen trotz äußerst volatiler Börsen auf 1,382 Milliarden Euro (2017: 1,376 Milliarden Euro) gesteigert werden. Auch im Bereich der Kundeneinlagen konnte die HYPO Oberösterreich erneut Zuwächse erzielen. Die Spar- und Giroeinlagen stiegen um 0,52 Prozent auf 1,754 Milliarden Euro (2017: 1,745 Milliarden Euro).

Weiterhin gute Kapitalausstattung
Die HYPO Oberösterreich weist weiterhin eine starke Kaptalausstattung auf. Das Kernkapital belief sich zum 31.12.2018 auf 427,4 Millionen Euro (2017: 438,3 Millionen Euro). Die Kernkapitalquote betrug damit 14,3 Prozent (2017: 14,7 Prozent). Damit konnte das Kernkapital seit dem Jahr 2009 verdoppelt werden. Zum 31.12.2018 betrugen die anrechenbaren Eigenmittel der Bank 490,9 Millionen Euro (2017: 503,9 Millionen Euro). Der Eigenmittelkoeffizient liegt damit bei 16,5 Prozent (2017: 16,9 Prozent) und damit deutlich über dem gesetzlichen Erfordernis von acht Prozent. Das ist eine Überdeckung von 252,1 Millionen Euro.

Bestbewertete Universalbank Österreichs
Die HYPO Oberösterreich hat ihre Spitzenposition im österreichweiten Ratingvergleich auch 2018 behauptet. Die Bank konnte ihr „Single A+“- Rating von der internationalen Ratingagentur Standard & Poor’s nicht nur halten, sondern den Ausblick auf „stabil“ steigern. Damit ist die HYPO Oberösterreich zum fünften Mal in Folge die bestbewertete Universalbank Österreichs.

Vor kurzem hat die Bank wieder eine besondere Auszeichnung erhalten. Die HYPO Oberösterreich wurde vom renommierten Wirtschaftsmagazin „trend“ und Österreichs größter Online-Plattform für Arbeitgeberbewertungen „Kununu" zum zweiten Mal in Folge zum besten Arbeitgeber Österreichs in der Kategorie „Bank und Finanzdienstleister“ gekürt. „Als Dienstleistungsunternehmen und Beraterbank sind unsere ausgezeichneten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser wertvollstes Gut. Daher setzen wir in diesem Bereich regelmäßig Impulse, um weiter erfolgreich zu bleiben“, stellt Andreas Mitterlehner fest.

Ausblick
Die operative Geschäftsentwicklung im heurigen Jahr ist durchaus positiv. Die Nachfrage nach Wohnbaufinanzierungen ist weiter hoch und auch das Wertpapiergeschäft läuft gut. Allerdings bedeutet die Fortsetzung der Niedrigzinspolitik weiterhin einen starken Druck auf den Zinsbeitrag und damit auch auf das Ergebnis. "Wir erwarten daher für 2019 zwar weiterhin ein stabiles Ergebnis, das allerdings unter dem Vorjahresniveau liegen wird", erläutert Andreas Mitterlehner.

HYPO Oberösterreich
Die HYPO Oberösterreich steht zu 50,57 % im Eigentum des Landes Oberösterreich. 48,59 % der Aktien hält die HYPO Holding GmbH. An der HYPO Holding GmbH sind die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, die Oberösterreichische Versicherung AG sowie die Generali AG beteiligt. Aktuell sind in der Bank mit ihren 12 Filialen (11 x in Oberösterreich, 1 x in Wien) 421 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

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    Landstrasse 38, 4010 Linz
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