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Harry Gatterer, Elisabeth Oberzaucher, Bjarne Kirchmair (Fridays for Future Linz), Lea Herbst (AHS-Landesschulssprecherin), Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Vanessa Graf (Fräulein Flora Linz), Hannah Lux (Café Vollpension Wien) und Johann Lefenda (Leiter der Oö. Zukunftsakademie)

Welche Zukunft wollen wir? Vom Denken ins Tun! war Thema beim Oö. Zukunftssymposium 2019

20. November 2019 | 17:05 Autor: Land Oberösterreich Startseite, Oberösterreich

Linz (A) Die Oö. Zukunftsakademie lud bereits zum achten Mal zum Oö. Zukunftssymposium ins Linzer Musiktheater ein. Im Mittelpunkt des Symposiums stand die Frage, was eine wünschenswerte Zukunft ausmacht und welche Weichenstellungen dafür heute notwendig sind.

Unser Bild von der Zukunft prägt maßgeblich unsere Einstellung zur Welt von morgen. Ein gemeinsames Zukunftsbild ist die Voraussetzung für das Weiterkommen unseres Landes, für ein friedliches Zusammenleben und für den gesunden Wohlstand aller Menschen, die hier leben.  Über 400 Gäste sind der Einladung des Think Tank des Landes Oberösterreich zum Vorausblicken und Querdenken gefolgt und haben sich mit Zukunftsbildern und Handlungsoptionen beschäftigt.

Die Notwendigkeit aktiven Gestaltens und die großen Chancen, die für unser Land und seine Menschen darin liegen, hat Landeshauptmann Thomas Stelzer gleich zu Beginn deutlich gemacht: „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und die Entscheidung darüber treffen können, was wir wollen und was wir nicht wollen. Dabei wird vor Ort regional entscheiden und gestalten noch wichtiger werden und Innovation und Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen.“

Trendforscher Harry Gatterer betonte die Wichtigkeit, die Zukunft als Denkraum verschiedener möglicher Zukünfte offen zu halten: „Die Frage lautet: Was können wir uns vorstellen, was sind unsere Ideen und Ambitionen? Dafür, dass sich unser Denken und unsere Emotionen dazu entwickeln können, brauchen wir auch Zeit.“ Klar sei, wenn es um die Zukunft geht, sind Menschen den Maschinen und Algorithmen überlegen. Die Sehnsucht der Menschen liegt nicht in noch mehr Individualisierung und „Leben auf dem Display“ sondern in der realen Begegnung und im Greifbaren. Die weltweit steigende Beliebtheit von Bibliotheken ist ein Beispiel dafür.

Die Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher – auch bekannt als Mitglied der Kabarettgruppe „Science Busters“ – wies darauf hin, dass durch Digitalisierung und Globalisierung soziale Kontakte heute viel komplexer sind als früher. Die Verantwortung der Politik und gesellschaftlicher Strukturen ist es, große Menschengruppen für ein harmonisches Miteinander zu organisieren und dabei individuelle Interessen und weltumspannende Entwicklungen miteinander zu vereinbaren. „Mithilfe moderner Technologien – sofern diese menschengerecht sind – können wir dabei auch die globalen Herausforderungen meistern“ schloss Oberzaucher mit einem positiven Ausblick auf unsere Zukunft.

Weitere Anregungen, wie sich insbesondere die junge Generation in Oberösterreich die Zukunft vorstellt, ergaben sich in einem Zukunftstalk mit jungen Menschen, die sich in unterschiedlichen Themen engagieren. Einig waren sich alle, dass digitale, ökonomische, ökologische und soziale Realitäten vernetzt gedacht werden müssen.  

Für den musikalischen Rahmen sorgte ein gemeinsamer Musikact von DJ Pete Sabo und dem Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität. Dieser brachte auch zum Ausdruck: Die Stärke Oberösterreichs liegt in der Verbindung von Tradition und Moderne!

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