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Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl (Foto: Land OÖ / Grilnberger)

Oberösterreichische Strategie für mehr Gründungen: Start Up(per) Austria

05. April 2016 | 09:03 Autor: Land Oberösterreich Österreich, Oberösterreich

Linz (A) In Oberösterreich werden pro Jahr ca. 4.500 Unternehmen neu gegründet, rund 1.000 davon sind wissensintensive und technologieorientierte Gründungen. Oberösterreich liegt damit im Bundesländervergleich auf Rang drei – im Verhältnis zu den Einwohnern allerdings im Mittelfeld.

„Oberösterreich schöpft noch immer nicht alle Potenziale aus. Ich bin sicher, dass in unserem Land noch viele Menschen eine spannende Idee haben und mit dem Gedanken zur Gründung spielen, ihn aber nicht in die Tat umsetzen. Wir können es uns im Wettbewerb der Standorte aber nicht leisten, gute Ideen auf der Strecke zu lassen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Daher wurde mit „Start Up(per) Austria – Die oö. Strategie für mehr Gründungen“ eine ganzheitliche und langfristige Gründungsstrategie für Oberösterreich erstellt: „Die Gründungsstrategie legt einen besonderen Fokus auf wissensbasierte und technologieorientierte Gründungen. Dabei wurden in Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen zur Forcierung von Unternehmensgründungen in strategisch relevanten Potenzialfeldern gezielt neue Maßnahmen konzipiert, welche sich kurz- und mittelfristig umsetzen lassen“, erläutert Wirtschafts-Landesrat Strugl.

Von der Idee über die Gründung zu Wachstum und nachhaltigem Unternehmenserfolg:

  • Strategische Leitlinie der neuen Gründerstrategie: Oberösterreich fokussiert seine Stärken, die in seiner Technologiekompetenz, der erfolgreichen Industrie, einer starken Forschungs- und Innovationslandschaft und internationalen Vernetzung liegen – hierin liegen noch viele Potenziale für Neugründungen verborgen.
  • Am Beginn jeder erfolgreichen Gründung steht die Idee: Es gilt unternehmerische Ideen stärker zu fördern, abzuholen und in einen Prozess einzuführen, an dessen Ende die Entscheidung über die Neugründung eines Unternehmens steht. Jede gute Idee ist es wert, verfolgt zu werden.
  • Neben der Idee braucht es die Motivation zum Unternehmertum, um weitere Schritte zur Gründung vorzunehmen: Potenzielle Unternehmer/innen werden dazu in unterschiedlicher Form und in verschiedenen Einrichtungen angesprochen - in Schulen und Hochschulen, aber auch Personen mit Berufserfahrung zB durch Vorbilder und Testimonials, Mitarbeiter/innen von Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen, usw.
  • In der Gründungsphase wird ein passfähiger und durchgängiger Support geboten: Die Einrichtungen arbeiten zusammen und decken alle Bereiche von der Beratung über die Inkubation hin zur Finanzierung ab.
  • Oberösterreichische Einrichtungen und Initiativen docken unmittelbar an Bundesinitiativen an und schließen sich gezielt an deren Maßnahmen an (zB im Finanzierungsbereich).
  • Mit der Gründung ist der Prozess nicht am Ende, sondern es geht erst richtig los – Neugründungen werden gezielter und intensiver als bisher in die oö. Innovationslandschaft eingebettet (zB Cluster).
  • Die Zusammenarbeit von Startups und Leitbetrieben wird aktiv unterstützt, da sie sich optimal ergänzen.
  • Forschungsergebnisse werden gezielt unternehmerisch verwertet – sei es durch die Forschungseinrichtung selbst wie auch in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren.
  • Strategische Schwerpunktfelder und Zukunftsthemen bieten besondere Chancen für Startups (Midtech-Segment, Industrie 4.0, Medizintechnik, wissensbasierte Dienstleistungen, usw.), daher wird darauf ein besonderer Fokus gelegt.
  • Ziel: Nachhaltiger Unternehmenserfolg sowie Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land.
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