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IKEA Logistikzentrum Wels trägt jetzt Solarzellen auf den Dächern

20. April 2016 | 12:10 Autor: IKEA Österreich, Oberösterreich

Wels (A) Heimlich, still und leise ist auf dem Dach des IKEA Logistikzentrums in Wels die größte auf einem Dach befindliche Photovoltaik-Verbundanlage Oberösterreichs entstanden. Damit kommt IKEA seinem Ziel, bis 2020 vollkommen energieunabhängig zu werden, wieder einen großen Schritt näher.

In nur wenigen Wochen wird auch die Photovoltaikanlage auf dem IKEA Einrichtungshaus Haid fertiggestellt werden. Mit Haid werden dann fünf Standorte die Kraft der Sonne nutzen und Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Die Gesamtleistung der fünf Anlagen liegt bei 3.700 kWp (Kilowattstunden). Damit können schon ein paar hundert Einfamilienhäuser mit erneuerbarer Energie versorgt werden.

Auch die Errichtungszahlen sind beeindruckend: Sage und schreibe 14.265 Einzelmodule mit einer Größe von jeweils 164 x 99 cm sind damit auf den IKEA Dächern in Österreich montiert. In nicht einmal eineinhalb Jahren hat IKEA Österreich damit 56.600 Quadratmeter Dachfläche verbaut. In die Errichtung dieser Photovoltaikanlagen hat IKEA Österreich rund 3,74 Millionen Euro investiert.

Für den Facility Manager von IKEA Österreich, Hannes Eichner, ist die Errichtung der umweltfreundlichen Anlagen ein klarer Schritt in die richtige Richtung: „Seit mehr als zehn Jahren arbeiten wir intensiv daran, unseren Energieverbrauch und CO2-Footprint zu reduzieren. Parallel dazu verwenden wir so umweltfreundliche Energie wie möglich. Aus diesem Grund haben wir ganz bewusst seit vielen Jahren Stromlieferanten, die ausschließlich erneuerbare Energiequellen nutzen. Aus dem gleichen Grund investieren wir in Pelletsheizungen und PV-Anlagen, und aus ebendiesem nutzen wir bei Neubauten wie in Klagenfurt oder Innsbruck Geothermie oder Grundwasser. Und selbstverständlich suchen wir beständig nach modernen, umweltfreundlichen Lösungen.“

100 % erneuerbare Energie bis 2020
Die Errichtung der nun bereits fünften und größten Photovoltaikanlage bei IKEA in Österreich ist ein weiterer Schritt von IKEA im Kampf gegen den Klimawandel. Die umwelttechnische Aufrüstung von IKEA Österreich ist aber nur eine von vielen Maßnahmen im Rahmen der globalen IKEA Nachhaltigkeitsstrategie „People & Planet Positive“.

IKEA ist fest entschlossen, einen positiven Impact auf Menschen und Gesellschaft zu haben. Eine der Maßnahmen dazu ist die komplette Umstellung auf erneuerbare Energieformen bis 2020 als Maßnahme gegen den Klimawandel.

Milliardeninvestition in saubere Energie
Das aktuelle 1,5 Milliarden Euro-Investitionsprogramm in Wind- und Solarenergie für den Eigenbedarf schreitet voran: Bisher wurden 700.000 Solarpaneele auf IKEA Einrichtungshäusern und Produktionsstätten installiert. Außerdem richtet das Unternehmen ganze Windparks ein (demnächst produzieren 314 Windkraftwerke Strom für IKEA) – als Teil des globalen Planes, bis 2020 den Eigenbedarf mit 100 % erneuerbarer Energie zu decken.

IKEA gegen den Klimawandel
Der Klimawandel ist für IKEA eine der größten Herausforderungen, mit der die Gesellschaft konfrontiert ist. IKEA Mitarbeiter, Betriebe und Lieferkette sind schon jetzt von häufiger werdenden Wetterextremen betroffen. Ein ungebremster Klimawandel wird Millionen Menschen in unserer direkten Lieferkette und darüber hinaus treffen. Hingegen bietet die Veränderung hin zu einer Wirtschaft mit niedrigem CO2-Ausstoß enorme Möglichkeiten, schafft neue Jobs und bringt Wachstum und Energiesicherheit. Ein Ziel, das Konzernchef Peter Agnefjäll als einer der Hauptredner beim jüngsten Klimagipfel in Paris, COP21, eindringlich vertrat.

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