< Zurück zur Übersicht

v.l.n.r.: Ulrich Kater, Dominic Hojas, Erich Stadlberger, Alois Wögerbauer, Oberbank Vorstandsdirektor Josef Weißl.

Geldanlage in Zeiten von Trumponomics und Brexit

02. März 2017 | 15:13 Autor: Oberbank Österreich, Oberösterreich

Linz (A) Die Oberbank präsentierte beim Finanzmarkt-Forum im Donau-Forum einen Kater, unter dem die Gäste nicht zu leiden hatten, sondern der mit profundem Wissen und Ausblicken in seinem Vortrag zu begeistern wusste.

Oberbank zur besten Universalbank gekürt
Hausherr Vorstandsdirektor Josef Weißl bedankte sich beim Moderator des Abends, Dominik Hojas, Chefredakteur des Finanzmagazins "Der Börsianer", für die Auszeichnung seines Instituts als beste Universalbank Österreichs. Josef Weißl merkte an: „Nicht die gute Kursentwicklung der Oberbank-Aktie ist entscheidend, sondern dass sie werthaltig ist, also Substanz hat."

Außerwirtschaftliche Einflüsse auf Kapitalmärkte im Zunehmen
Erich Stadlberger, Direktor Private Banking & Asset Management der Oberbank, führte in seinem Vortrag aus, dass Technologie- und Finanzwerte seit 1999 die deutschen und US-amerikanischen Börsen dominieren. Was sich geändert hat? Die Rotationen der Kapitalströme unterliegen nicht mehr nur z.B. den Impulsen der Märkte aus den Schwellenländern oder Wirtschaftszyklen, sondern reagieren zunehmend auf Einflüsse der Politik oder Notenbanken. Die Pläne Donald Trumps könnten demnach einen Schub für amerikanische Bank-, Bau- und Rüstungsaktien bedeuten.

Wirtschaftsnetz lässt sich nicht mehr zerreißen
Hauptreferent Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank Deutsche Girozentrale, stellte fest, dass der nationalistische Ruck in den USA und Europa bei weitem nicht nur mit materieller Benachteiligung bestimmter Gruppen zu erklären ist.

Vielmehr spielen dabei Ängste vor einer umfassenden Arbeitsplatzvernichtung durch die digitale Revolution eine tragende Rolle. Bedenklich ist auf jeden Fall, dass Europa von einem Anteil von 25 Prozent an der Weltmarktproduktion in absehbarer Zeit auf 12 Prozent sinken werde. Verantwortlich dafür sei die demografische Entwicklung, bzw. der Bevölkerungsrückgang in der westlichen Hemisphäre. „Wir kommen aber mit Abschottungsstrategien nicht weit – dazu sind ausländische Einflüsse auf die Wirtschaftsabläufe zu groß", meint Kater. Der "Superstaat" Europa könne nur von Brüssel aus koordiniert werden, alleine Freihandelsabkommen machen die Abläufe kompatibel. Die neuen Regierungen nach den Wahlen in Holland, Frankreich und Deutschland müssten sich allerdings mehr der Probleme und Sorgen der BürgerInnen annehmen. Katers Frohbotschaft: Zurzeit stehen die Zeichen in allen Weltregionen auf Aufschwung, dem auch die jüngst erhobenen globalen Werte des Vertrauens in die Wirtschaft entsprächen.

Geldanlage: Guter Rat von Experten
Beim abschließenden runden Tisch, an dem sich auch Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft, beteiligte, gaben die Referenten Tipps zur Vermögensveranlagung: Bei einem ausgewogenen Portfolio führe an Aktien kein Weg vorbei. Beigemischt sollten Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von 4 Jahren werden, auch Gold könnte als Absicherung gegen die Inflation Sinn machen. Die Branchengewichtung habe für die Oberbank-Experten mehr Bedeutung als die regionale: Gesundheit, Technologie und Infrastruktur stünden dabei im Mittelpunkt.

    Oberbank AG

    Untere Donaulände 28, 4020 Linz, Österreich
    +43 732 7802-0

    Details


    < Zurück zur Übersicht