< Zurück zur Übersicht

Beim H2020-Talk gaben Unternehmensvertreter & Experten Tipps aus der Praxis. V. l.: Rupert Ortner (g.tec), Johannes Heitz (JKU), Peter Fatelnig (Europäische Kommission), Anneliese Pönninger (EV Group), Olaf Roock (FACC). (© Business Upper Austria)

Experten diskutierten über das Förderprogramm Horizon2020

14. Oktober 2016 | 14:32 Autor: wordland Österreich, Oberösterreich

Linz (A)  Bei einer Konferenz der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria im Wissensturm Linz blickten rund 80 Gäste genauer in das weltweit größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm „Horizon2020“. Denn von den 75 Mrd. Euro Fördergeldern, die von der europäischen Kommission zwischen 2014 und 2020 bereitgestellt werden, landeten bis dato 24 Mio. Euro in Oberösterreich.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Die strategische Nutzung des weltweit größten Forschungsprogramms ist ein wesentlicher Bestandteil in unserem Wirtschafts- und Forschungsprogramm ‚Innovatives OÖ 2020’. Jetzt ist ein optimaler Zeitpunkt, ins Programm einzusteigen, weil derzeit der organisatorische Rahmen definiert wird.“

Grund genug, die diesjährige Konferenz am 11. Oktober unter das Motto „Oberösterreich startet durch“ zu stellen und erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Forschungsakteure zu Wort kommen zu lassen. Sie berichteten über erfolgreiche Strategien bei der Akquise europäischer Innovationsförderungen.

Aus der Praxis
Beim „H2020-Talk“ schilderten Akteure ihre Sicht auf das Programm und berichteten aus der Praxis, wie zum Beispiel Olaf Roock, Gruppenleiter Advanced Composite Manufacturing beim Luftfahrt-Zulieferer FACC: „Wir führen unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Thema Horizon2020 insofern heran, indem wir sie in überschaubare Teilaufgaben von europäischen Projekten involvieren!“
Über einen Erfolg konnte auch Johannes Klinglmayr, Projektkoordinator bei der Linz Center of Mechatronics GmbH berichten: „Als Ersteinreicher wurde uns auf Anhieb das Projekt ‚Asset‘ genehmigt. Wir waren sehr froh, dass uns das Enterprise Europe Network-Team von Business Upper Austria bei der Partnersuche so großartig unterstützte, als uns ein Partner kurzfristig verlassen musste!“

Das Forschungs- und Innovations-Förderprogramm „Horizon2020“
„Horizon2020“ ist das weltweit größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm und stellt knapp 75 Mrd. Euro an Fördergelder zwischen 2014 und 2020 bereit. Das Programm bildet einen gemeinsamen Rahmen für drei Herausforderungen bzw. Ziele: Erstens die wissenschaftliche Exzellenz, zweitens die Wettbewerbsfähigkeit bzw. Marktführerschaft europäischer Unternehmen unterstützen und drittens die gesellschaftliche Herausforderung. Business Upper Austria unterstützt dabei Unternehmen jeder Größenordnung unter anderem bei der Bewertung von Innovationsvorhaben, ob es sich für das H2020-Programm eignet sowie bei der Antragsabwicklung und Einreichung.

    Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

    Hafenstraße 47-51, 4020 Linz, Österreich
    +43 732 79810

    Details


    < Zurück zur Übersicht