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Leichtbau mit Holzkomponenten: Morgan 3Wheeler bei der automotive.2016 zu erleben (© Morgan Motor Company)

automotive.2016 zeigt die Modetrends der Autoindustrie

30. September 2016 | 14:53 Autor: Land Oberösterreich Österreich, Oberösterreich

Linz (A) Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erwartet zur Jahreskonferenz automotive.2016 am 5. Oktober 250 Gäste aus der heimischen und der internationalen Automobil- und Zulieferbranche. BMW, Continental, Morgan Cars und MAGNA sind nur einige Unternehmen, die hochkarätige Referenten entsenden. Vernetztes und autonomes Fahren sowie Leichtbau stehen im Mittelpunkt der Konferenz. „Durch das Netzwerken bei der automotive.2016 können neue Partnerschaften und Kooperationen zwischen den Firmen geschlossen werden, was unsere Zulieferunternehmen stärkt“, betont Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.  

Die automotive.2016 bietet heuer wieder eine große Bühne für Zukunftsprojekte internationaler Automobilhersteller und Zulieferer. Die seit einigen Jahren dominierenden Themen Leichtbau und Digitalisierung sowie der Blick auf die internationalen Chancen der Zulieferbetriebe sind auch 2016 zentraler Teil.

Morgan Car – das Auto vom Tischler
Mit einem speziellen Multimaterialmix machen die Fahrzeughersteller der Morgan Motor Company seit geraumer Zeit gute Erfahrungen im Leichtbau. Die High-End Fahrzeuge vereinen im Sinne des Leichtbaugedankens weithin übliche Materialien des Autobaus mit Holz. „Die Handwerkskunst im digitalen Zeitalter“ ist Thema von Charles Morgan, Miteigentümer von Morgan Motors. Im Mittelpunkt steht der erneuerbare und leicht recyclebare Rohstoff Holz als tragender Leichtbauteil im Auto.

BMW Leichtbaukonzepte der Luxusklasse
Was die obere Mittelklasse vom Luxussegment in Punkto Leichtbau gelernt hat und welche Lösungsansätze es für kostengünstigen Leichtbau gibt, berichtet Dipl.-Ing. Siegfried Kroll von der BMW Group, zuständig für Leichtbau und Gewicht, u.a. anhand des neuen 5er BMWs.

Das „Future Mobility“-Modell von Continental
Basis für die digitale Mobilität ist für den IT-Komponenten-Zulieferer Continental die Errichtung eines lückenlosen und robusten LTE-Netzes entlang der digitalen Autobahnen und in den Städten sowie die konsequente Weiterentwicklung der 5G-Technologie. Welche Faktoren das Modell von Continental noch einschließt, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Schweiger, Vice President ITS - Intelligent Transportation Systems der Continental Automotive GmbH in seinem Vortrag „Future Mobility – Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“.  

„Connected Mobility“ in Österreich
Österreichs klassische Automobil-Zulieferer im Netzwerk erwägen eine engere und kreative Zusammenarbeit mit der IT-Branche. In der Initiative Connected Mobility (ICM) arbeiten derzeit 25 Unternehmen in mehreren durch den Automobil- und den IT-Cluster gemeinsam initiierten Themengruppen an Lösungen für das vernetzte Fahren zusammen. Derzeit werden in folgenden Themenbereichen Arbeitsgruppen gebildet:

  • Mobile Device Management Solutions
  • Integration Endpoints (Cloud Service Bus)
  • Device Agents
  • Übertragungstechnologien
  • Digitalisierung des Kundenservices

Bei der automotive.2016 werden Kooperationen und der vorläufige Status Quo der Arbeitsgruppen präsentiert und mit dem Publikum diskutiert. 

    Amt der Oberösterreichischen Landesregierung

    Landhausplatz 1, 4021 Linz, Österreich
    +43 732 7720-0

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